Vagen – Am vergangenen Sonntag verwandelte sich Vagen in eine Hochburg des Faschings. Der traditionelle Faschingszug zog Tausende Besucher an, die in fantasievollen Kostümen die Straßen säumten und das bunte Treiben verfolgten.
Um 13.33 Uhr
ging es pünktlich los
Pünktlich um 13.33 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung – mit 32 teils aufwändig gestalteten Faschingswagen, mehreren Blaskapellen und zahlreichen Fußgruppen. Die Themen der Wagen waren ebenso vielfältig wie kreativ: Während der Trommlerzug Pullach ein „politisches Führungskräfte-Seminar“ als einen Käfig voller wilder Tiere inszenierte, landeten auf einem anderen Wagen zwei bekannte Staatschefs hinter Gittern eines Irrenhauses.
Die Legalisierung
von Cannabis
Die Legalisierung von Cannabis nahm der „Polizeichor Highfeld“ augenzwinkernd aufs Korn, und die Waither Böllerschützen setzten mit Rollatoren und Krankenbett samt Sekelett ein kritisches Zeichen zu den Sparmaßnahmen in der Pflege.
Die Westerhamer Burschen zogen mit ihrer eigenen Interpretation der „Santa Narria“ durch den Ort, während die Göttinger Plattlerkinder das beliebte Kinderlied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ in einer originellen Darstellung aufgriffen.
„Día de los
Muertos“
Die Burschen Wiechs beeindruckten mit einem aufwendig gestalteten Wagen zum Thema „Día de los Muertos“ und brachten mit bunten Skeletten und farbenfrohen Dekorationen mexikanisches Flair in den Faschingszug.
Für Begeisterung bei den jüngsten Besuchern sorgten nicht nur die bunten Wägen, sondern auch die zahlreichen Süßigkeiten, Popcorn und kleine Überraschungen, die von den Teilnehmern in die Menge geworfen wurden.
Musikalische
Begleitung des Zugs
Die musikalische Begleitung des Umzugs übernahmen neben den Musikanlagen auf den Wagen auch die Blaskapelle Vagen, die Dreder Musi, der Spielmannszug Beyharting und die Priener Brummer.
Ausrichter des Faschingszugs war die Faschingsgilde Vagen mit ihren amtierenden Hoheiten Franziska I. und Florian II.
Ehrensache war es für die Faschingsgilde aus Bad Aibling samt Senat, die Kinder- und Jugendgarde der „Oberlandler“ Bad Aibling, den Faschingsverein Mangfalltal aus Kolbermoor, die Faschingsgilde „Prienarria“ und die Chiemsee-Nixen, den Vagener Kollegen einen Besuch abzustatten und kräftig mitzufeiern.
„Weiß und blau…
Vong helau!“
Getreu dem Motto: „Weiß und blau… Vong helau!“
Für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgten die Feuerwehr, das THW, die Polizei sowie der Rettungsdienst, die mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort waren.
Nach dem Zug ging
die Feierei weiter
Nach dem offiziellen Umzug war der Faschingstag jedoch noch lange nicht zu Ende. Bei bester Stimmung und frühlingshaften Temperaturen wurde auf den Straßen und in den beiden Festzelten mit Live-Musik bis in die Abendstunden weitergefeiert.