Reges Jahr für Beyhartinger Feuerwehr

von Redaktion

Rückblick zeugt von zahlreichen Aktivitäten – Verdiente Mitglieder geehrt

Beyharting – Wieder einmal gab es eine große Beteiligung bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Beyharting. Zu den 59 aktiven Feuerwehrmitgliedern kamen auch 16 Gäste ins Feuerwehrhaus in Bey-harting.

Vorstand Richard Wallner berichtete über die Aktivitäten des Vereins, darunter das Vatertagsfest und der Ausflug nach Ljubljana in Slowenien. Aber nicht nur über das Vereinsgeschehen wurde berichtet.

Auf die Einsätze ging Kommandant Florian Huber ein. Er erläuterte das Vorgehen bei mehreren Verkehrsunfällen sowie bei kleineren und größeren Bränden.

Vorfreude auf das
neue Einsatzfahrzeug

Zudem kam er auf das neue Einsatzfahrzeug zu sprechen, das nun von der Gemeinde genehmigt wurde. Hierfür wurde ein Fahrzeugausschuss eingerichtet, der bereits mehrere Fahrzeuge und Hersteller besichtigt hat, damit das Fahrzeug am Ende auch dem Stand der Technik entspricht und die Anforderungen der Feuerwehr Beyharting erfüllt.

Im Bereich der Jugend wurde über die zahlreichen Schulungen und Aktivitäten, angefangen bei der bayerischen Jugendleistungsspange über die MTA-Ausbildung und das Hanslfeuer bis hin zur alljährlichen Weihnachtsfeier berichtet.

Bürgermeister Georg Weigl ging in seinem Bericht seitens der Gemeinde auch auf das neue Fahrzeug ein und erläuterte, dass der Bund nur circa ein Fünftel bezuschusse und der Rest von der Gemeinde getragen werden müsse. Er versicherte aber auch, dass notwendige Anschaffungen, trotz der immer schwierigeren finanziellen Lage, immer getätigt werden.

Natürlich gab es auch Ehrungen. So wurde unter anderem für 75 Jahre passive Mitgliedschaft Michael Sewald und für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft Martin Bayerl und Thomas Linortner geehrt. Kreisbrandrat Richard Schrank musste seinen Bericht nach hinten schieben, da er aufgrund eines Einsatzes die Versammlung kurz verlassen musste. Er erläuterte dann den Stand in Sachen Wechselladersystem, das momentan in Beschaffung ist, und den dazugehörigen Atemschutzcontainer, der die weggefallene Kriechstrecke in Wasserburg kompensieren soll.

Schrank lobte auch den Einsatz aller Feuerwehren im Landkreis beim Hochwasser im Juni des vergangenen Jahres. Dabei waren von den 83000 freiwilligen Helfern 65000 von den Feuerwehren. Schrank kritisierte aber auch, dass es nun möglich sei, bereits mit 18 als Kommandant tätig zu sein. Dies sei zu viel Verantwortung.

Zum neuen Fahrzeug bemerkte der Kreisbrandrat, dass die Preise in den vergangenen drei Jahren um rund 30 Prozent gestiegen seien. Wie jedes Jahr wurde zum Abschluss noch der Bericht von vor 25 Jahren verlesen, bei dem es einige Parallelen zu heutigen Themen gab. re

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