Ostermünchen – Die Fritz-Schäffer-Grund- und Mittelschule Ostermünchen hat erneut bewiesen, dass sie ein Ort des Lernens, Lebens und nachhaltigen Engagements ist. Seit Jahren trägt sie mit Stolz die Auszeichnungen „Gute gesunde Schule“ und „Umweltschule“ – ein Erfolg, der das kontinuierliche Engagement aller am Schulleben Beteiligten widerspiegelt.
Hohen Standard
unter Beweis gestellt
Um sich ein Bild vom vielfältigen Schulleben und den zahlreichen Aktivitäten im Rahmen dieser Programme zu machen, besuchten kürzlich Vertreter aus Politik, Regierung und Schulamt die Einrichtung in Ostermünchen. Das Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ steht allen bayerischen Schulen offen, die sich durch nachhaltige Gesundheitsprojekte auszeichnen möchten. 2024 konnte die Fritz-Schäffer-Schule erneut ihren hohen Standard unter Beweis stellen. „Wir sind stolz darauf, zu den 86 Schulen zu gehören, die diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal erhalten haben“, betonte Rektorin Margarete Careddu-Bayr. Ebenso wird mit der Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ein umfassender Entwicklungsprozess gewürdigt, der die gesamte Schule auf dem Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) voranbringt.
Um sich einen direkten Einblick in die praktische Umsetzung dieser Konzepte zu verschaffen, besuchten zahlreiche Gäste jüngst die Schule. Unter ihnen waren auch Bürgermeister Georg Weigl, die Landtagsabgeordneten Josef Lausch und Dr. Martin Brunnhuber sowie Vertreter der Regierung und des Schulamtes. Begrüßt wurden sie von Rektorin Margaret Careddu-Bayr und Konrektorin Birgit Decker, die die verschiedenen Initiativen und Projekte der Schule vorstellten.
Die Fritz-Schäffer-Schule ist, wie die Rektorin betonte, nicht nur Bildungsort, sondern auch eine starke Gemeinschaft, in der Kooperation und Vernetzung eine große Rolle spielen. Mit 271 Schülern, 35 Lehrkräften sowie einer engen Zusammenarbeit mit dem Rupert-Egenberger-Förderzentrum in Bad Aibling wird hier besonders auf Inklusion gesetzt. Auch die Offene Ganztagesschule (OGTS) mit 44 Schülern gehört zum festen Bestandteil des Schulalltags.
Zahlreiche Projekte
im Schulprogramm
Neben dem Leitbild „Lernen mit Herz und Verstand“ stehen zahlreiche Projekte im Mittelpunkt der Schularbeit: Jugendsozialarbeit, Bewerbungstrainings, Konfliktlösungen und Verhaltenstraining sind fester Bestandteil des Schulprogramms.
Die Schule pflegt zudem eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Unternehmen, Berufsschulen, der Caritas, der Feuerwehr, der Kirche und der Frauengemeinschaft, die sich insbesondere im Leseclub engagiert. Auch das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird aktiv unterstützt und von prominenten Paten wie Bürgermeister Georg Weigl, Unternehmerin Angela Eder und der vierfachen Goldmedaillengewinnerin Jessica von Bredow-Werndl begleitet. Sportliche Aktivitäten, wie Wintersporttage oder Bewegungstage, sind ebenso fester Bestandteil des Schuljahres, genauso wie die Auseinandersetzung mit der „Digitalen Schule der Zukunft“. Die Schule verfolgt das Ziel, ihre Schüler bestmöglich auf die digitale Welt vorzubereiten.
Im Anschluss an die Präsentation der vielfältigen Schulprojekte folgte ein Rundgang durch das Schulgebäude, bei dem unter anderem das Schüler-Café, der Leseclub und verschiedene Fachräume besichtigt wurden. „Es war uns eine Freude, Ihnen Einblicke in unseren Schulalltag zu geben und über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven zu sprechen“, fasste Konrektorin Birgit Decker den Besuchstag zusammen. Rektorin Careddu-Bayr betonte abschließend die Wichtigkeit des Dialogs zwischen Schule, Politik und Verwaltung, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.