Am Rückhaltebecken wird wieder gebaut

von Redaktion

Endgültige Fertigstellung ist für das kommende Jahr 2026 vorgesehen

Feldolling/Vagen – Der Winter scheint vorbei zu sein, die Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken (HRB) zwischen Feldolling und Vagen haben schon wieder begonnen. Das Wichtigste voraus: Im Extremfall, das heißt bei Starkregen und entsprechenden Überflutungen, könnte das Hochwasser im mehr als sechs Millionen Kubikmeter fassenden Rückhaltebecken aufgenommen, sozusagen zwischengelagert werden.

Das Füllen des Rückhaltebeckens wäre über das Einlaufbauwerk (HWRB) in Schwaig bei Feldolling technisch steuerbar. Wie aber sollten die HWRB entsorgt, die gewaltigen Wassermassen wieder in die Mangfall gelangen? Auch diese Aufgabe hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim seit Jahren genaue Pläne, die auch mit mehreren Bauwerken umgesetzt werden. Einfach gesagt, wird das Hochwasser aus dem Rückhaltebecken in die sogenannten Unterwasserbecken der Leitzach-Werke umgeleitet und fließt dann wieder in die Mangfall. Kein einfaches Unterfangen.

Das Überlaufwerk ist schon im vergangenen Jahr fertiggestellt worden, an der Errichtung des Auslassbauwerks wird seit August 2024 gearbeitet. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen.

Das Wasserwirtschaftsamt begründet diesen hohen Zeitaufwand mit technischem Hintergrund: Schon allein die Baugrube muss mit 110 Bohrpfählen umschlossen werden, die in eine Tiefe von 23 Metern versenkt werden. Auch in Schwaig wird noch einmal gebaut.

Ein Betriebsgebäude soll in der Nähe des Einlassbauwerks errichtet werden. Vorgesehener Baubeginn schon im kommenden Frühjahr. me

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