Wichtige Zufahrtsstraße wieder dicht

von Redaktion

Immer wieder mussten die Bad Aiblinger monatelang damit leben, dass eine wichtige Zufahrtsstraße wegen Bauarbeiten gesperrt war. Nun wird der Verkehr in der Münchner Straße bald erneut in Teilen lahmgelegt. Warum das so ist, was Anlieger wissen müssen und wie es weitergeht.

Bad Aibling – Für viele Autofahrer ist es ein wiederkehrendes leidiges Thema. Bereits seit Herbst 2023 sorgten phasenweise Sperrungen der Münchner Straße für größere Beeinträchtigungen im Bad Aiblinger Verkehr. Die wichtige Zufahrtsstraße ins Zentrum war aufgrund von Baumaßnahmen in wechselnden Abschnitten gesperrt.

Eine Mehrzahl
von Rohrbrüchen

Eine Mehrzahl von Rohrbrüchen an der bestehenden Trinkwasserleitung hatte eine Erneuerung der Leitung zur Sicherstellung einer zuverlässigen und zukunftssicheren Wasserversorgung dringend erforderlich gemacht. Nachdem auch im Sommer des vergangenen Jahres an der Straße gearbeitet wurde, stehen nun erneut Maßnahmen an, die abermals eine Sperrung nach sich ziehen.

Wie die Stadt Bad Aibling nun mitteilt, wird die Münchner Straße ab Montag, 17. März, abschnittsweise gesperrt. Aufgrund notwendiger Bauarbeiten werde diese Sperrung bis Mittwoch, 30. April, andauern müssen. „Die Maßnahme umfasst die Fortsetzung des Wasserleitungsbaus durch die Stadtwerke (ab Hausnummer 11 bis Abzweigung Jahnstraße) sowie Sanierungsarbeiten durch die Hintereder Ingenieur GmbH im Bereich der Hausnummern 9 und 11“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Um eine zweite Vollsperrung zu vermeiden, werden beide Baumaßnahmen parallel durchgeführt, heißt es. „Nachdem die Münchner Straße aufgrund einer Hochbaumaßnahme komplett gesperrt werden muss, haben wir vonseiten der Stadtwerke Bad Aibling geprüft, ob die Vollsperrung für Instandhaltungsarbeiten genutzt werden kann“, erklärt Andreas Immler, stellvertretender Werkleiter der Stadtwerke, auf OVB-Anfrage.

So werde im Zeitraum der Vollsperrung nun die Wasserhauptleitung zwischen der Einbindung Jahnstraße bis zur Schmiedgasse sowie die dazugehörigen Hausanschlussleitungen erneuert. Mit Folgen für die dortigen Anwohner? Immler: „Für die Anlieger in diesem Bereich muss für die Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung jeweils für wenige Stunden das Wasser gesperrt werden, dies wird in jedem Fall noch frühzeitig mit den betroffenen Anliegern kommuniziert.“ Großflächigere Unterbrechungen der Wasserversorgung seien hingegen nicht erforderlich.

Und die gute Nachricht für alle Aiblinger sowie Verkehrsteilnehmer, die die wichtige Zufahrtsstraße regelmäßig nutzen: „Mit dem jetzt geplanten Abschnitt sind die Wasserleitungen in der Münchner Straße zwischen der Schmiedgasse bis zur Maxlrainer Straße komplett erneuert“, erklärt Immler. Weitere Arbeiten seien darüber hinaus momentan nicht geplant.

Wichtig zu wissen: Der Verkehr wird während der Bauzeit umgeleitet. Autofahrer können die Sperrung über die Westendstraße, Sonnenstraße, Lindenstraße und Bahnhofstraße umfahren beziehungsweise aus Richtung Kirchzeile in die Gegenrichtung. Für Lkw-Fahrer beginnt die Umleitung für den Schwerlastverkehr bereits an der Ellmosener Straße/Thürhamer Straße und verläuft über die Ebersberger Straße, Texasstraße zum Pullacher Kreisel.

Die Stadt Bad Aibling bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Zusammen mit den beteiligten Unternehmen setze man alles daran, die Bauarbeiten so effizient wie möglich durchzuführen. Für weitere Informationen stehen Hintereder Ingenieur GmbH und die Stadtwerke Bad Aibling beziehungsweise die ausführende Firma Sauer Rink zur Verfügung, teilt die Stadt mit.

Ein Chaos ist nicht vorprogrammiert

Mit einem größeren Verkehrschaos ist indes nicht zu rechnen. Zwar hatte es bereits im vergangenen Jahr, als die Münchner Straße gesperrt werden musste, im Vorfeld Befürchtungen gegeben. Doch die Bad Aiblinger hatten sich mit der Baustelle und ihren Folgen so gut es ging arrangiert.

Damals teilte das Ordnungsamt auf OVB-Nachfrage mit, dass während der Sperrung „keine Beschwerden eingegangen“ seien. Man ging davon aus, dass es sich positiv auf die Wahrnehmung der Anwohner ausgewirkt hat, dass die betroffenen Verkehrsteilnehmer entsprechende Umleitungen bereits aus der jüngeren Vergangenheit kannten und sich daher besser darauf einstellen konnten.

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