Lampferdinger Jagdrevier neu verpachtet

von Redaktion

Dank an ausgeschiedene Vorstandsmitglieder

Lampferding – Da der Pächter des Lampferdinger Jagdbezirkes, Josef Korn, Ende Januar verstorben ist, musste jetzt bei einer Jagdversammlung ein neuer Pächter bestimmt werden. Der aus Karlsried stammende Josef Korn hatte die Jagd 30 Jahre lang gepachtet. Beim Totengedenken zu Beginn wurde besonders an ihn gedacht. Jagdvorsteher Josef Westner erläuterte in seinem Bericht den Ablauf eines Verbissgutachtens und stellte die Problematik der längeren Dauer der Ergebnisbekanntgabe dar. „Der Verbiss hat zugenommen mit der Einstufung ‚gerade noch tragbar‘. Daraus zieht sich die Bilanz, den Abschuss tendenziell zu erhöhen“, so der Vorstand. Außerdem wies Westner auf die herkömmlichen Möglichkeiten, den Aufwuchs durch Einzäunen und Baumschutzhüllen zu sichern, hin. Weiter appellierte Josef Westner an die Landwirte, die Kitz-Rettung noch mehr in Anspruch zu nehmen, damit weniger Tiere beim Mähen zu Schaden kommen und so dem Landwirt auch keine Strafen drohen. Westner ging auch auf die Wichtigkeit des Wegebaus ein und schlug vor, gemeinsam mit Tattenhausen einen Planierer anzuschaffen und den Jagdpachtschilling wieder für den Wegebau zu verwenden. Der Kassier Thomas Huber trug anschließend den Kassenbericht vor. Es folgte Bürgermeister Georg Weigl mit seinem Grußwort. Er lobte das große Engagement der Vorstandschaft und honorierte die gute Zusammenarbeit vor allem in Hinsicht auf den Wegebau. Der Bürgermeister gab die Zusage, dass die Gemeinde wieder die Hälfte der Materialkosten dafür übernehmen werde. Außerdem hob Weigl die hohe Priorität der Rehkitz-Rettung für die rechtliche Absicherung des Landwirts hervor. Zur Neuwahl des künftigen Jagdpächters stellten sich dann drei Bewerber vor. Eindeutig die meisten Stimmen konnte Johann Ametsbichler aus Dettendorf nach der Abstimmung auf sich vereinen. Er ist somit ab 1. April für die kommenden neun Jahre Pächter des Lampferdinger Jagdrevieres. Zum Schluss der Versammlung im Lampferdinger Feuerwehrhaus erhielten Josef Huber als ehemaliger Jagdvorsteher und Fritz Huber für seine 25-jährige Arbeit als Kassier noch eine kleine Anerkennung als Dank von Jagdvorstand Josef Westner überreicht. tst

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