Das Jahr 2024 hat der Feuerwehr viel abverlangt

von Redaktion

Feldkirchen-Westerhamer Floriansjünger nicht nur in eigener Gemeinde gefordert

Feldkirchen-Westerham – Kaum ein Ehrenamt stellt an die aktiven Mitglieder so hohe Anforderungen an Einsatzbereitschaft, technisches Können und Kenntnisse wie die Feuerwehr. Das Beherrschen dieser Aufgaben gehört bei den Männern und Frauen zu den unverzichtbaren Voraussetzungen im Ernstfall. Und diese nahmen beim Jahresbericht 2024 der Feuerwehr Feldkirchen-Westerham einen breiten Raum ein. Im Rückblick erinnerte Kommandant Sven Gericke an die Einsätze mit den vielseitigen Anforderungen. Sie verlangten bei Übungen und im Ernstfall absolute Zuverlässigkeit, körperliche und geistige Fitness sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung. „Bei einem sehr schweren Einsatz und mehreren Brandfällen an Häusern, einer Tankstelle und einem Hackschnitzelbunker waren die Aktiven in hohem Maße gefordert“, berichtete Gericke. „Dazu kamen Schutzmaßnahmen bei den vielen schweren Hochwasserschäden, Hilfen bei Verkehrsunfällen und Hilfeleistungen jeder Art.“ Bei Unwetter, Starkregen und Überschwemmungen war die Feuerwehr Anfang Juni stark gefordert. Und das nicht nur in der eigenen Gemeinde, als der Landkreis den Notstand ausgerufen hatte. Befüllte Sandsäcke wurden rar, Feldkirchen-Westerham konnte helfen. Im eigenen Gerätehaus lagern ständig 1500 befüllte Säcke, die sofort zur Sicherung der gefährdeten Dämme verlegt werden können. „Wir haben die Fahrzeuge unserer fünf Wehren komplett bestückt, 1000 dem Technischen Hilfswerk zur Verfügung gestellt und viele auch ins Inntal geliefert.“ Noch am selben Abend hätten viele Feuerwehrler zusammengeholfen und mit- hilfe der Abfüllmaschine, die in der Maschinenhalle von Vorstand Franz Weber steht, 30 Tonnen Sand in 3000 Säcke abgefüllt. me

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