Neues Führungsduo bei der Ellmosener Feuerwehr

von Redaktion

Josef Katzmaier jetzt Kommandant – Bürgermeister Stephan Schlier dankt den Amtsvorgängern

Bad Aibling/Ellmosen – 30 Jahre war Leonhard Lechner Kommandant der Ellmosener Feuerwehr, sein Stellvertreter Johannes Funkenhauser war zwölf Jahre in dieser Funktion tätig. Beide stellten ihre Ämter nun zur Verfügung.

Es war ein sehr großer Vertrauensbeweis, mit dem die bei der Kommandanten-Wahl anwesenden Aktiven ihre künftige Spitze ausstatteten. Josef Katzmaier tritt die Nachfolge von Leonhard Lechner an, als sein Stellvertreter fungiert Jakob Schweiger. Zu den ersten Gratulanten, die den beiden alles Gute für ihre künftige Arbeit wünschten, gehörten Bürgermeister Stephan Schlier und Bernhard Wagner, der Vorsitzende des Ellmosener Feuerwehrvereins. Der Rathauschef versäumte es nicht, auch ihren Vorgängern im Namen der Stadt für deren langjähriges Engagement zu danken.

„30 Jahre Kommandant zu sein, das gibt es nur ganz selten. Das ist eine herausragende Leistung“, sagte Schlier an die Adresse von Leonhard Lechner gerichtet. Als äußeres Zeichen des Dankes übergab er ihm und seinem Stellvertreter im Namen der Stadt ein Präsent.

Der scheidende Kommandant gab den Dank des Stadtoberhauptes postwendend an die Mannschaft weiter und hob hervor, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Wehr „immer sehr harmonisch“ gewesen sei. Eine Feststellung, der sich Johannes Funkenhauser anschloss.

Auch Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner dankte Lechner und Funkenhauser für die reibungslose Zusammenarbeit. Ihren Nachfolgern bot er „die volle Unterstützung“ der Kreisbrandinspektion an.

Mit der Neuwahl ging auch die Schaffung neuer Ämter bei der Ellmosener Feuerwehr einher. Fritz Eder fungiert künftig als Atemschutzbeauftragter, Gerätewart ist Kilian Neureuther. Um die Büroarbeiten kümmert sich Veronika Neureuther, zu Jugendbeauftragten wurden Benedikt Rottmüller und Josef Wagner bestimmt.

Auch diese personellen Veränderungen segneten die Mitglieder ab.

„Bisher lastete die Arbeit der neuen Beauftragten ebenfalls auf den Schultern des Kommandanten. Durch die neue Struktur erfährt die Führungsspitze Entlastung und kann sich besser auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren“, erläuterte Vorsitzender Bernhard Wagner, warum es in den Reihen der Floriansjünger künftig mehr Führungskräfte als bisher gibt. tt

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