Bad Feilnbach – Eine überaus große Anzahl von Mitgliedern konnte der Vorsitzende der Überparteilichen Wähler (ÜW) Bad Feilnbach, Max Singer, jüngst bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Pfeiffenthaler begrüßen. In seinem Vorstandsbericht ging er in erster Linie auf die letzte Bürgermeisterwahl ein, bei der er von den Wählern den Auftrag zur Gemeindeführung für die nächsten sechs Jahre erhielt.
Aus dem Bericht von Kassier Christian Schlemer ging hervor, dass der Kassenstand aufgrund von zahlreichen Spenden zufriedenstellend ist und die Kosten der kommenden Wahl daraus bestritten werden können.
Nach dem Bericht der Revisoren wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Max Singer bedankte sich bei allen, die den Verein ehrenamtlich mit Rat und Tat unterstützen.
Breiten Raum nahm in der Versammlung danach der Vorschlag von mehreren Mitgliedern ein, bei der nächsten Gemeinderatswahl 2026 eine gemeinsame Kandidatenliste anzustreben. Die Begründung, dass in der Gemeindepolitik Parteiinteressen und Parteiideologie keine Rolle spielen und die Sachpolitik im Vordergrund stehen sollte, wurde ebenso angeführt wie das Argument, dass dann das sogenannte Panaschieren und Kumulieren entfalle und dadurch die direkte Stimmenmehrheit für den Einzug in den Gemeinderat entscheidend sei.
In der Gemeinderatsarbeit müsse immer das Wohl der Gemeinde im Vordergrund stehen und es sollte keinerlei trennende Linien durch Listen oder Parteien darin geben, so die Ansicht eines Anwesenden.
Die Vorstandschaft der ÜW zeigte sich diesem Vorschlag gegenüber offen. Man werde mit den anderen Fraktionen darüber sprechen, versprach Vorsitzender Max Singer. Laut Medienberichten gab es bei der Kommunalwahl 2014 in Bayern in 157 der insgesamt 2081 Gemeinden und Städte eine Einheitsliste – Tendenz steigend. Vor einer möglichen Antragstellung für diesen Weg will die ÜW in den nächsten Wochen mit einer Umfrage die Meinung der Bürger in Bad Feilnbach dazu einholen.
Nach dem langen und konstruktiven Meinungsaustausch zu diesem Thema bedankte sich Max Singer zum Abschluss der Jahresversammlung für die Unterstützung und die vielen positiven Rückmeldungen vor und nach seiner Wahl zum Bürgermeister und bat die Anwesenden darum, sich weiterhin aktiv im Gemeindeleben einzubringen.