Bad Aibling – Die Bad Aiblinger Gebirgsschützenkompanie fühlt sich der Sebastianikirche im Herzen der Stadt eng verbunden. Der Erhalt des Gotteshauses ist ihr deshalb eine wichtige Angelegenheit. Derzeit überlegt man in der Kompanie, wie man dieses Anliegen auch künftig finanziell unterstützen kann.
Die Gebirgsschützen zählten mit zu den ersten Förderern in der Stadt, als im Jahr 2021 Sanierungsbedarf für das Gotteshaus offenkundig wurde und sich der Kirchenrenovierungsverein Sankt Sebastian gegründet hatte. Das Gebälk oberhalb der Sakristei war morsch und musste ausgetauscht werden. Wenig später kam überraschenderweise noch ein Schaden an einer der Glocken des Geläuts hinzu, der behoben werden musste. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen innerhalb des ersten Bauabschnitts beliefen sich auf über 200000 Euro.
Hermann Bogner und Uwe Hecht von den Aiblinger Gebirgsschützen stifteten eine bemalte Scheibe, die beim traditionellen Armbrustschießen des Vereins in der Ausstellungshalle zugunsten der Kirchenrenovierung ausgeschossen wurde. 650 Euro kamen auf diese Weise zusammen.
Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Fördervereins überreichte Hecht die Scheibe zur Erinnerung an das Ereignis an dessen Vorsitzenden, Altbürgermeister Felix Schwaller.
„Dass die Scheibe beim Förderverein verbleibt, das war von Anfang an so gedacht“, sagte Hecht bei der Übergabe. Hans Zieglmeier, der seinerzeit das Schießen gewonnen hatte, hat ebenfalls ein Exemplar erhalten. Schwaller sucht jetzt nach einem geeigneten Platz, an dem die Scheibe dauerhaft aufbewahrt werden soll.
Uwe Hecht, der bei der Bad Aiblinger Kompanie als Stellvertreter des Hauptmanns fungiert, hat bereits eine erste Idee, wie die nächste Unterstützungsaktion zugunsten der Sebastianikirche aussehen könnte. „Vielleicht lassen wir kleine Glocken fertigen, die gegen eine Spende verkauft werden“, so Hecht.tt