Vom Bogenschießen bis Zauberei

von Redaktion

Sportlerehrung in Bruckmühl – 86 Athleten ausgezeichnet

Bruckmühl – Bei der Sportlerehrung der Marktgemeinde wurden 86 Sportlerinnen und Sportler in zehn Sportarten und aus neun Vereinen für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2024 ausgezeichnet. Bürgermeister Richard Richter und seine Stellvertreter Klaus Christoph und Anna Wallner nahmen in der Kulturmühle die Ehrungen vor.

Zielsichere Bogenschützen

Zum Kreis der Geehrten zählten auch die Bogenschützen der SG Edelweiß in der Kategorie „Blankbogen“. Johannes Stoiber siegte bei der bayerischen Meisterschaft und belegte bei den deutschen Titelkämpfen Platz 5. Die Geschwister Reihl erreichten in der Jugendklasse bei der oberbayerischen Meisterschaft Platz 2 (Anna) und Platz 1 (Jakob). In der Schüler-Klasse holte sich Leni Wimmer den oberbayerischen Meistertitel und Emiliy Liu errang den dritten Platz. Eine Spitzenplatzierung erzielte Judoka Maximilian Osterloher vom KSV Bad Aibling als oberbayerischer „U 18“-Meister.

Herausragende Leistungen zeigte auch der Tischtennis-Nachwuchs des SV DJK Heufeld. Beim Verbandsbereichs-Ranglistenturnier Bayern Süd-Ost stand Maria Kratzer ganz oben auf dem Stockerl und Sophia Sitte und Reichhardt Kjell sicherten sich Rang zwei und drei.

Seit eh und je erfolgsgewohnt sind die TeamGym-Riegen des SV Bruckmühl. In der Nachwuchsklasse Leistungssport landeten die Turnerinnen bei der bayerischen Meisterschaft auf dem fünften Rang und in der UEG-Spitzensport-Klasse auf dem dritten Rang.

Auf einem ganz anderen Terrain bewegen sich die Bikejöring-Aktiven. Bei diesem Zughundesport konnte Stephanie Fischhaber bei der deutschen Meisterschaft den dritten Rang und bei der Weltmeisterschaft den neunten Rang erkämpfen.

Der Begriff „Kampf“ prägt im buchstäblichen Sinn die Sportart „Kickboxen“. In dieser Disziplin wurden sage und schreibe 17 Aktive von „Kampfsport Kornhass“ für ihre grandiosen Leistungen geehrt – ein Höhepunkt der Sportler-Gala. Neben zahlreichen deutschen Meistertiteln und zweiten und dritten Plätzen bei der Amateur-Welttitelkämpfen konnten sich aus dem Nachwuchsbereich Jessica Kaur Bajwa, die Schwestern Sarah und Delia Nicola, Meryem Gözler und Fabian Rietschel sowie bei den Erwachsenen Ben März und Carl-Heinz Vitzthum sogar die Weltmeisterkrone aufsetzen.

Für einen weiteren Höhepunkt der glanzvollen Veranstaltung sorgte Magic Maxl – alias Maximilian Schmalhofer. Der 19-jährige Zauberkünstler aus Dachau und mehrfacher deutscher Meister wurde 2021 vom Magischen Zirkel von Deutschland als „Magier des Jahres“ ausgezeichnet. Bei seinem Auftritt kehrten vor den Augen des verblüfften Publikums unter anderem zerschnittene Seile zu ihrer vollen Länge zurück, ein Bilderpuzzle passte trotz hinzukommender Teile immer wieder in den gleichen Rahmen und er „erriet“ auf wundersame Weise von „Saalkandidaten“ gezogene Spielkarten.

Magier lässt sich selbst verschwinden

Er jonglierte mit einem Apfel, einer Jonglierkeule und einem verpackten Zauberwürfel. Während des Jongliervorgangs verspeiste er nach und nach den Apfel, löste einen verpackten Zauberwürfel und in der Jonglierkeule fand sich am Ende die verschwundene Karte. Zuletzt ließ er sich sogar selber verschwinden und löste sich quasi in Luft auf in einer Kiste, deren Innenleben mehrfach geteilt und getrennt wurde. Nach seinem unversehrten Wiederauftauchen wurde er für seinen spektakulären Auftritt mit tosendem Beifall des staunenden Publikums und mit der Sportlermedaille „ehrenhalber“ vom Bürgermeister belohnt.

Zum Abschluss wünschte der Zweite Bürgermeister Klaus Christoph allen Athleten viel Erfolg für die Zukunft: „Ich hoffe, wir sehen uns wieder bei der Sportlerehrung 2026.“

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