Bad Aibling – Zahlreiche Mitglieder und Gäste fanden sich zur Jahreshauptversammlung der Aiblinger Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Begegnungsstätte ein. Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Stephan Schlier, die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Karin Freiheit und Petra Keitz-Dimpflmeier sowie die Stadträte Durukan, Glaser, Höllmüller und Lechner.
Vorsitzender Christian Otto gab den Bericht des Vorstands. Er sprach davon, dass das vergangene Jahr erneut von Herausforderungen, aber auch von beeindruckender Solidarität, unermüdlichem Engagement und einem starken Miteinander geprägt gewesen sei, ob bei der Unterstützung von Menschen in Not, beim Treff in der Begegnungsstätte oder bei den zahlreichen ehrenamtlichen Projekten. Seinen Bericht verband Otto mit einem Dank an Vorstand und Helfer: „Ihr seid die Menschen, die in schwieriger Zeit Hoffnung geben, die mit ihrer Arbeit in der Beratung, den gesellschaftlichen Veranstaltungen oder in der Verwaltung des Ortsvereins täglich für eine bessere, solidarische Gesellschaft eintreten.“
Aus dem Kassenbericht von Günther Sandtner ging hervor, dass im Jahr 2024 allein für Betreuung und soziale Einrichtungen 10848,06 Euro geleistet worden seien. Stadtrat Höllmüller bescheinigte für die Revision eine einwandfreie Kassenführung. Bei Stimmenthaltung der Vorstandschaft wurde einhellig Entlastung erteilt.
Nachdem Renate Seidl nach 45 Jahren ehrenamtlichen Einsatzes für die Aiblinger Awo um Entlastung in der Leitung des Seniorenclubs gebeten hatte, wurde Ursula Davanzo als neue Leiterin bestätigt. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Stephan Schlier die Aiblinger Awo „als wichtige Einrichtung mit einem beeindruckenden Programm“. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Karin Freiheit überbrachte die Grüße des Kreisvorstandes. Nach der Fusion mit den Ortsvereinen im Oberland sei der Kreisverband Rosenheim-Miesbach nunmehr der zweitstärkste Kreisverband in Oberbayern und ein bedeutender Träger der Wohlfahrt in Stadt und Landkreis Rosenheim. Derzeit würden allein im Kindergarten- und Schulbereich rund 2630 Kinder betreut.
Die Mitgliederehrung übernahmen die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Freiheit und Keitz-Dimpflmeier. Geehrt wurden Helga Görlich (20 Jahre) sowie Inge Kreuzpaintner, Magdalena Aschenbrenner und Anton Holzmeier (25 Jahre). Monika Frühmorgen ist 30 Jahre Mitglied. Eine seltene Ehrung erfuhr Hans Zurl. Er ist 50 Jahre Mitglied und wird mit dem Treuezeichen in Silber geehrt. In seinem Ausblick auf das Jahr 2025 informierte Christian Otto über die geplanten Veranstaltungen. Er appellierte: „Lasst uns gemeinsam die Zukunft im Kleinen gestalten für eine gerechte und soziale Gesellschaft.“