Wechsel bei Kirchdorfer Feuerwehr

von Redaktion

Junge Führungsriege übernimmt – Kommandant Schwegler emotional verabschiedet

Bruckmühl – Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Kirchdorf standen neben der aktuellen Bestandsaufnahme mit einer beeindruckenden Jahresstatistik sowie Ehrungen und Beförderungen (wir berichteten) auch die Neuwahlen der beiden Kommandanten und der gesamten Führungsriege des Feuerwehrvereins im besonderen Fokus.

Fazit des Wahlausgangs: Mit einer hochmotivierten, engagierten und jungen Führungs-Crew sowohl im Feuerwehr-Einsatzbereich als auch auf dem Vereins-Sektor sind die Kirchdorfer Floriansjünger für die Zukunft bestens aufgestellt. Emotionen löste abschließend das freiwillige Dienstende und die damit verbundene Ehrung des scheidenden Kommandanten Albert Schwegler aus.

30 Jahre an
der Spitze

Im Anschluss an seinen letzten Tätigkeitsbericht als Kommandant der Feuerwehr Kirchdorf richtete Albert Schwegler sichtlich bewegt persönliche Worte an die Kameraden und Gäste der Kirchdorfer Wehr: „Nach 30 Jahren ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Kommandobrücke in neue und vor allem jüngere Verantwortung zu geben. Ich weiß unsere Wehr in guten Händen, wir sind personell mit 51 Aktiven und von der Altersstruktur her mit vielen jungen Kameraden für die kommenden Jahre und bevorstehenden Aufgaben top vorbereitet.“ In dem Zusammenhang bedauerte Schwegler, dass von ihm das Thema „zweites Einsatzfahrzeug und die damit verbundene Vergrößerung des Feuerwehrgerätehauses“ in der Zeit seiner Kommandantenleitung noch nicht final umgesetzt werden konnte. „Aber vielleicht können wir da ja bei den kommenden Bürgermeisterwahlen noch etwas Druck aufbauen“, zeigte er sich mit einem Augenzwinkern in Richtung Rathauschef Richard Richter zuversichtlich.

Abschließend bedankte er sich für die langjährige und uneingeschränkte Unterstützung und Loyalität seiner Mannschaft, „ohne euren Einsatz und euer Engagement wäre vieles gar nicht möglich und umsetzbar gewesen“. Gleiches anerkennendes Lob für eine „hervorragende Teamleistung“ ging auch an die Adresse der Rathausleitung, Gemeindeverwaltung sowie die benachbarten Gemeinde-Feuerwehren und Einsatzkräfte weiterer Blaulicht-Organisationen.

Tobias Schwegler sprach im Namen der Kirchdorfer Feuerwehrler dem scheidenden Kommandanten die Anerkennung für sein „Blaulicht-Lebenswerk“ aus, „was du hier ehrenamtlich in den zurückliegenden drei Jahrzehnten geleistet hast, kann man gar nicht in genügend Worte fassen“. Als Dankeschön überreichte er eine Einladung zum zünftigen Kesselfleischessen mit der gesamten Kirchdorfer Feuerwehr-Mannschaft. Unter dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ händigte Bürgermeister Richard Richter unter großem und lang anhaltendem Beifall und Jubel aller Versammlungsteilnehmer an den Ex-Feuerwehr-Chef Schwegler die „Dankesmedaille des Bürgermeisters“ aus. „In Würdigung deines außergewöhnlichen Einsatzes in 30 Jahren aktivem Dienst als Kommandant der Feuerwehr Kirchdorf, deinem Engagement für das dörfliche Leben unter anderem beim Maibaum-Aufstellen als auch als Lektor in der katholischen Kirche darf ich dir hiermit diese hohe Auszeichnung verleihen“, so der Rathaus-Chef.

Einstimmiger
Vertrauensbeweis

Im Anschluss daran hielt er dann die Neuwahlen der beiden Kommandanten ab. Die Kirchdorfer Kameraden wählten mit einem eindeutigen und jeweils einstimmigen Vertrauensbeweis Josef Grabichler und Tobias Schwegler für die kommenden sechs Jahre zum Ersten und Zweiten Kommandanten.

Noch zackiger gingen dann die Wahlen des Feuerwehr-Vereins über die Bühne. Nach rekordverdächtigen sieben Minuten und 43 Sekunden stand das Ergebnis schwarz auf weiß fest: Vorsitzender wurde Markus Stahuber, Zweiter Vorsitzender Thomas Höß, Kassier Georg Spiel, Schriftführer Benedikt Niklas, Kassenprüfer Andreas Grabichler mit Gerhard Kluger, Fähnrich Stefan Kluger, Fahnenbegleiter Vigil Ranner, Benedikt Niklas und Markus Stahuber.

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