VdK ist wichtigerFürsprecher der Sozialpolitik

von Redaktion

Ortsverband Tuntenhausen bleibt wichtige Anlaufstelle

Schönau – Auf der Jahresversammlung des VdK-Ortsverbandes Tuntenhausen zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die Arbeit des VdK ist. Allein im Kreisverband zählte man im vergangenen Jahr an die 4800 Beratungen.

Zahlreiche Mitglieder, darunter auch Ehrenvorsitzender Ferdl Edfelder und die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Erika Zimmert, versammelten sich in der Mehrzweckhalle in Schönau zur Jahresversammlung. Besonders freute sich die Vorsitzende Theresia Englhart, dass auch der Vorsitzende des TSV Hohenthann-
Beyharting, Siegi Franke, vor Ort war.

Harmonisches
Miteinander

Englhart zeigte sich über das abgelaufene Jahr zufrieden. „Wir sind ein gutes Team, es ist ein harmonisches Zusammenarbeiten und das macht den Erfolg aus“, lobte sie die funktionierende Vereinsfamilie, die in großer Zahl die vielen Veranstaltungen besucht.

„In der Welt herrscht leider viel Unruhe“, stellte Pfarrer Richard Basta fest. „Und viele von Ihnen haben die schlechten Zeiten bei uns noch selbst miterlebt und sorgen sich deshalb um die Entwicklung Ihrer Kinder und Enkel“, so der Geistliche. Er appellierte, vielmehr an Jesu zu glauben und seinen, den richtigen, Weg zu gehen. Bürgermeister Georg Weigl lobte den VdK-Ortsverein: „Danke, was ihr ganzjährig alles leistet.“ Noch mehr freute er sich, dass diese Leistung von der Bevölkerung auch angenommen werde. „Ihr seid eine wichtige Einrichtung in unserer Gemeinde“, unterstrich Weigl. Die Wichtigkeit möchte der Bürgermeister auch mit einer Bündelung der Ansprechpartner in der Gemeinde dokumentieren. „Der Bürger soll genau wissen, wohin er gehen und an wen er sich wenden muss“, verkündete Weigl, der auch den Blick voraus wagte. Denn beim Projekt Ostermünchen-Mitte soll in einigen Jahren auch eine Tagespflege entstehen, damit Angehörige ein wenig entlastet werden.

Der Kassenbericht von Theresia Englhart war geprägt von der Spende über 2500 Euro an die Aiblinger Tafel. Schriftführer Klaus Hengstberger blickte auf die Aktivitäten zurück und bezifferte den Mitgliederstand mit 296. „Unser Siegi ist nun der 297.“, erklärte Hengstberger.

Kreisgeschäftsführer Dietrich Mehl stellte die Wichtigkeit des Verbandes heraus, der alleine in Bayern 820000 Mitglieder hat. „Das sind über sechs Prozent der Bevölkerung“, so Mehl.

Viel zu tun im
Paragrafen-Dschungel

Wie schwierig es mittlerweile ist, im Paragrafen-Dschungel den richtigen Weg zu finden, zeigt die Tatsache, dass der VdK über 120 Millionen Euro im vergangenen Jahr erstritten hat. Dennoch gebe es nach den Worten des Geschäftsführers nach wie vor im sozialen Bereich viel zu tun: Rente für alle oder die Zukunftssicherung der Rente à la Österreich seien nur zwei Beispiele.

Sozialrechtsberater Benedikt Grotegut berichtete über die Arbeit in Rosenheim, wo man vergangenes Jahr alleine 4800 Beratungen durchgeführt hat. Alleine diese Zahl zeigt auf, wie hoch das Wirrwarr an Verordnungen und Gesetzen in Deutschland ist.

Zum Versammlungsende wies Englhart noch darauf hin, dass in zwei Jahren Neuwahlen anstehen und man das Ziel habe, die Vorstandschaft zu verjüngen. ws

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