Gottes Segen für neues Löschfahrzeug

von Redaktion

Feuerwehr Litzldorf feiert Fahrzeugweihe – Zeichen für starke Gemeinschaft und Wertschätzung

Litzldorf – Das neue Löschgruppenfahrzeug LF20KatS der Freiwilligen Feuerwehr Litzldorf und der Unwetteranhänger wurden nach feierlichem Segen offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit den besten Wünschen für die Brandbekämpfung, Unglücke, Katastrophen und die technische Hilfeleistung wurde ein weiterer Meilenstein und ein Zeichen für Sicherheit an die Floriansjünger übergeben.

Besonderer Festtag
für Mitglieder

Der Vorsitzende der Litzl-
dorfer Feuerwehr, Thomas Kirchberger, Kommandant Matthias Höfer, die Mannschaft des Fahrzeugausschusses, die aktiven Dienstleistenden sowie passive und fördernde Mitglieder bezeichneten den Ostermontag auch im Hinblick auf diese Fahrzeugweihe als ganz besonderen Festtag.

Örtliche Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, Bürger, Bürgermeister Max Singer und Dritter Bürgermeister Christian Bergener, Gemeinderäte, Kommandanten und Mitglieder der gemeindlichen und benachbarten Feuerwehren Bad Feilnbach, Au, Dettendorf und Großholzhausen sowie Delegationen der Feuerwehren Neukirchen und Zaisering bezeugten ihre Verbundenheit. Die Feuerwehren Neukirchen und Zaisering sind seit Kurzem ebenfalls stolz auf ihre Fahrzeuge, die nach gleichem Konzept von der österreichischen Firma Rosenberger ausgebaut und ausgestattet wurden.

Überwiegend in Blau uniformierte Feuerwehrler prägten das würdevolle Bild beim Gottesdienst zum Gedenken verstorbener Mitglieder in der Pfarrkirche St. Michael sowie im Atrium am Litzldorfer Dorfplatz. Von dort aus spendete Pfarrer Ernst Kögler dem motorisierten Begleiter und dem Unwetteranhänger den geistlichen Segen, verbunden mit der Bitte um Schutz des heiligen Florian, dem Patron der Feuerwehren.

Nach sechs Jahren unermüdlichen Einsatzes des Feuerwehrfahrzeug-Ausschusses habe man nun ein optimales Fahrzeug und einen bestens ausgestatteten Anhänger. Das 2018 geschaffene Gremium habe dafür in der Freizeit und an Wochenenden über 1000 Stunden für Planung, Sitzungen, die Bewältigung der Bürokratie, Abstimmungen und aktiver Tatkraft investiert. Ergebnis sei eine Ausstattung mit dem nötigen Werkzeug zur Brandbekämpfung und Einsätzen bei Hochwasser, Unglücken und technischer Hilfeleistung.

Der Kommandant wertete das Fahrzeug als Anerkennung. Es sei durch Zusammenhalt und Zusammenarbeit der Mitglieder und Unterstützung durch die Kreisbrandinspektion, die Gemeinde sowie vielen Förderern, Sponsoren und Spendern entwickelt und ermöglicht worden. Seine aktiven Feuerwehrmitglieder haben sich in Übungen und ersten Einsätzen mit dem Fahrzeug vertraut gemacht. Die Segnung bezeichnete Höfer nicht nur als symbolischen Charakter, sondern als Zeichen für eine starke Gemeinschaft.

Zeitgemäße Technik
für mehr Sicherheit

Für Bürgermeister Max Singer war die Fahrzeugsegnung ein besonderer persönlicher Höhepunkt und Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für Technik und auch Leistung der Mannschaft. Die Investition komme den Feuerwehrdienstleistenden und gleichermaßen der Sicherheit der Bürger zugute.

Kreisbrandmeister Sepp Kirner ergänzte im Namen der Kreisbrandinspektion, dass die Technik auch mit Blick auf die künftige Generation mit der Zeit gehen muss. Ausrüstung und Geräte an beiden neuen Fahrzeugen seien für die Vielfalt an Einsätzen gut abgestimmt.

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