Segen für neuen Vorplatz

von Redaktion

Kirchenpfleger Herman-Ulrich Viskorf dankt Wohltäter Heinz Richter und der Stadt

Bad Aibling – Mit der Segnung durch Pfarrer Philipp Kielbassa und einem Empfang im Freien wurde der neugestaltete Vorplatz der Georgskirche offiziell seiner Bestimmung übergeben. Kielbassa äußerte den Wunsch, das Areal möge zu einem „Raum für Begegnungen“ werden, und ging auch auf den heiligen Sankt Georg ein, der Schutzpatron dieser Kirche ist. Aus der künstlerischen Darstellung des Heiligen als Drachentöter, die sich unmittelbar neben dem Haupteingang zum Gotteshaus befindet, dürfen die Menschen nach den Worten des Geistlichen Mut schöpfen. „Der Drache steht für Tod und Sünde. Sankt Georg führt uns vor Augen, dass das Böse besiegbar ist“, sagte der Pfarrer. Er sporne uns alle damit förmlich an, mutig in den Alltag hineinzugehen und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen. Kirchenpfleger Herman-Ulrich Viskorf erinnerte in seiner Rede nochmals an die Überlegungen, die mit dem im März 2022 gefassten Beschluss der Kirchenverwaltung zum Start der Baumaßnahme verbunden gewesen seien. Neben der Beseitigung von Bauschäden habe man mehr Transparenz im Eingangsbereich und eine vollständige Barrierefreiheit beim Zugang zur Kirche schaffen wollen.

Wichtig sei auch gewesen, die Parkplätze für Autos vom Zugang zur Kirche abzutrennen. Im Beisein von Bad Aiblings Drittem Bürgermeister Markus Stigloher dankte der Kirchenpfleger neben den am Bau beteiligten Firmen auch der Stadt für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und nicht zuletzt einen Zuschuss in Höhe von 36000 Euro, den sie für die Baumaßnahme gewährt habe. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf rund 250000 Euro.

Ein besonderer Dank galt dem verstorbenen Bad Aiblinger Gärtnermeister Heinz Richter und Paula Kuchlmaier. Richter hatte mit seiner Hinterlassenschaft maßgeblich dazu beigetragen, dass die Baumaßnahme zügig umgesetzt werden konnte. Kuchlmaier hatte die Mittelverwendung für diesen Zweck geregelt. „Wir hoffen, dass der neugestaltete Raum vor der Kirche ein Platz der Ruhe und auch der Begegnung wird und der offenere Zugang zur Kirche auch zu einer Begegnung mit Gott einlädt“, schloss der Kirchenpfleger seine Ausführungen. Die erste Bewährungsprobe bestand der Vorplatz gleich nach dem offiziellen Teil der Feier, der ein Festgottesdienst vorausgegangen war. Noch lange saßen die Teilnehmer an den aufgestellten Tischen und Bänken zusammen und freuten sich bei Würstln, kühlen Getränken sowie Kaffee und Kuchen über die Fertigstellung der Baumaßnahme, die eine gelungene Aufwertung des Kirchenvorplatzes mit sich bringt.

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