Bad Aibling – Mit einem feierlichen Requiem in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das Pfarrer Philipp Kielbassa zusammen mit Diakon Klaus Schießl zelebrierte, nahm die Stadtkirche Abschied vom verstorbenen Papst Franziskus. In seinem Gedenken an das Kirchenoberhaupt erinnerte Kielbassa daran, das Leitmotiv seiner Amtszeit sei stets der Gedanke gewesen, den Menschen die Frohbotschaft vom guten Hirten zu vermitteln. „Insbesondere dort, wo sich der Raum für Diskussionen eröffnet hat, hat Franziskus Geradlinigkeit bewiesen und sich für eine Kirche eingesetzt, die keine Gewinner und Verlierer haben darf. Das hat ihm auch Kritik eingebracht und Enttäuschungen hervorgerufen“, betonte der Geistliche. Vor allem mit seiner Hinwendung zu den Menschen am Rande der Gesellschaft habe er aber stets das klare Signal vermittelt, dass die Kirche ein Zuhause für alle sei. „Franziskus war deshalb wichtig, dass ihre Türen stets offen bleiben, damit auch alle eintreten können“, sagte Kielbassa. Umrahmt wurde der Gottesdienst mit Orgelmusik und Gesang des Kirchenchores. Am rechten Seitenaltar der Kirche ist auch in den kommenden Tagen noch ein Gedenkbereich für den Papst aufgebaut, damit die Gläubigen von ihm Abschied nehmen können. Vor einer Statue des auferstandenen Christus und der Osterkerze steht ein Bild von Franziskus. Wer möchte, kann auch ein kostenloses Sterbebild mitnehmen. tt