Altlandkreis Bad Aibling/Kleinhöhenrain – Genau am 27. April 1986 fand der erste Bittgang der Gemeinschaft der 18 Trachtenvereine des Altlandkreises Bad Aibling statt und so auch heuer wieder am 27. April 2025. 39 Jahre sind seit her vergangen und kein Bittgang ist bis auf den im Corona-Jahr 2020 ausgefallen.
Dank einer Initiative der Trachtenjugend aus Kirchdorf und Höhenrain wurde der Kreuzweg von Maxhofen nach Kleinhöhenrain, der seit 1870 existiert, in den 1980er-Jahren wieder errichtet. Dies nahm die 18er Gemeinschaft in ihrer Herbstversammlung 1985 zum Anlass, den Bittgang ins Leben zu rufen und diesen für die gesamte Bevölkerung abhalten zu wollen, nicht nur für die Trachtler.
Im Jahr 2009 finanzierten gemeinschaftlich der Markt Bruckmühl und die Gemeinde Feldkirchen-Westerham den Ausbau des Weges zusätzlich zu einem Lehr- und Naturweg. Und so zog bei sonnigem, leicht kühlem Frühlingswetter der Pilgerzug von Maxhofen aus, wie in den vergangenen Jahren auch, hinauf nach Kleinhöhenrain.
Waren in diesem Jahr nicht ganz so viele Trachtlerinnen und Trachtler mit gepilgert, so war 18er Vorstand Hubert Stadler trotzdem zufrieden über die gute Beteiligung. Rosi Stadler und Ihre beiden Töchter Maria und Elisabeth vom Trachtenverein Schönau, sangen am Feldkreuz im Wald die Marienlieder „Madonna“ und „Sei gegrüßt zu Tausend mal“, bevor sich die Pilger rosenkranzbetend auf den weiteren Weg zum Bartholomäus Kirchlein machten.
Pater Baltharaju Banda und Diakon Hubert Atzinger gestalteten anschließend die heilige Messe zusammen mit der Höhenrainer Blaskapelle.
In seiner Predigt erinnerte der Pater an den verstorbenen Papst Franziskus und betete: „Gott gebe ihm die Ewige Ruhe“, worauf hin die Gläubigen erwiderten: “und das Ewige Licht leuchte ihm“.
Des Weiteren, bat er die Anwesenden für den kommenden Papst zu beten. 18er Vorsitzender, Hubert Stadler dankte zum Schluss der Messe allen, die in irgendeiner Weise an der Organisation beteiligt waren, mit einem herzlichen „Vergelt`s Gott“. Gemeinsam wurde die Bayernhymne gesungen und die Blaskapelle spielte zur Freude aller noch den Kitzbühler Standschützen Marsch auf.