Die Mühen der vergangenen Wochen haben sich gelohnt: In Tuntenhausen steht ein neuer Maibaum. Seit Ende März war das Maibaum-Stüberl der Burschen von Tuntenhausen bevölkert und man hoffte auf Bilderbuchwetter. Und so war es: Weiß-blauer Himmel über Tuntenhausen als um kurz vor 9.30 Uhr der lange Tross mit Baum und Musik von der Hilpertinger Straße die Basilika erreichte. Pfarrer Richard Basta segnete traditionell den neuen Maibaum, bevor er aufgestellt wurde. Basta würdigte die Arbeit der Burschen und vor allem ihre Wachsamkeit, denn der Baum wurde nicht gestohlen. „Und jetzt feierts schön“, sagte der Pfarrer nach dem Segen. Mit viel Irxenschmalz und zahlreichen Schwaiberln wurde der neue Baum mit der stattlichen Länge von 29,25 Meter langsam in den Himmel gehievt. Viele Hundert Besucher verfolgten das Aufstellmanöver, die dann, als der Baum vertikal fixiert war, lautstark klatschten. Und die Dreder Musi stimmte einen Tusch an. Nachdem so ein Maibaum keinesfalls aus dem Nichts kommt und hier viele Hände mitwirken müssen, bedankte sich der Burschenverein nicht nur bei der Familie Josef Bartl aus Emling, die den Baum in diesem Jahr stiftete, sondern auch bei der Familie Eder für die kostenlose Nutzung der Maschinen und die kostenfreie Benutzung der Halle samt Grundstück, bei der Familie Ehberger für die Verfügbarkeit des Stadls für das Maibaum-Stüberl, bei Michael Lausch und Markus Aschauer für das Baumherrichten. „Einfach alle, die uns halfen und uns Getränke und Essen lieferten und die vielen freiwilligen Helfer“, so der Burschenvorstand Johannes Lechner. Fotos Text Stache