Helfende Hände gesucht

von Redaktion

Zukunft des Bruckmühler Freibads gefährdet

Bruckmühl „Dieses Bad ist das Herzstück der Marktgemeinde. Es muss uns erhalten bleiben!“ Mit diesen deutlichen Worten zur Zukunft des Bruckmühler Schwimmbads wandte sich der Zweite Bürgermeister Klaus Christoph, in Vertretung von Richard Richter, in der Kulturmühle an die Anwesenden.

Mitgliederzahlen leicht gestiegen

Zuvor hatte der Vorsitzende Michael Fischer die Jahresversammlung des Schwimmbadvereins eröffnet und nach der Begrüßung der Anwesenden dem Totengedenken Raum gegeben. Lukas Buxot berichtete im Anschluss anhand von Kennzahlen zur Saison 2024 von Erfreulichem: ein leichter Anstieg bei den Mitgliederzahlen, knapp 22000 Gäste an 114 Tagen Badebetrieb sowie ein Becken, das trotz seiner gut 50 Jahre weiterhin zuverlässig seinen Dienst tut – vorläufig zumindest.

Jahresbeitrag
erhöht sich

Eine Veränderung gibt es beim Kostenpunkt: Der Jahresbeitrag für die Vereinsmitgliedschaft erhöht sich auf 45 Euro. „Damit tragen wir nur der allgemeinen Preisentwicklung Rechnung“, erklärte Louis Dandl, Betriebsleiter und Kassenwart. Er informierte die knapp 40 anwesenden Vereinsmitglieder außerdem über diverse Projekte zur Energieeffizienz: „Durch eine neue Steuerung der Pumpen konnten wir 2500 Euro an Stromkosten sparen“, so Dandl. Angedacht ist zudem eine Photovoltaikanlage, die künftig mit erneuerbarem Solarstrom die Ökobilanz des Bades weiter verbessern soll.

Die Gegenwart sieht sportlich aus: Damit der geplante Öffnungstermin am 24. Mai gehalten werden kann, sind ab sofort viele helfende Hände gefragt. Becken, Sanitärbereiche und Außenanlagen müssen nach dem Winter in ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder instandgesetzt werden. Bilder und Kurzfilme vermittelten in einer anschaulichen Präsentation den Anwesenden eindrücklich, welcher Aufwand betrieben werden muss, damit dieses Schwimmbadjuwel weiter bestehen kann.

„Wir brauchen viele engagierte Ehrenamtliche, denen dieses Bad so am Herzen liegt wie uns“, konstatierte Hannah Schlosser. „Alle am Schwimmbad Interessierten können, ja müssen, sich für dieses gemeinsame Projekt einbringen.“

Besonders auch in verantwortlichen Positionen sucht der Verein dringend Verstärkung: Sowohl in der Vorstandschaft, wo im nächsten Jahr Michael Fischer sein Amt niederlegen wird, als auch im technischen Betrieb sowie bei der Betreuung und Ausbildung der Mitarbeiter.

Zudem werden sich auch Hannah Schlosser und Lukas Buxot aus der Betriebsleitung zurückziehen. Lukas kümmert sich derzeit um die externe Belegung, die Mitarbeiterschulungen sowie allgemeine Aufgaben in der Betriebsleitung. Hannah ist für das Personal zuständig und unterstützt zusätzlich bei Kasse und Buchhaltung. „Ohne deutlich mehr praktische Unterstützung aus dem Verein kann das Schwimmbad 2026 nicht öffnen“, warnte Louis Dandl. Der Schwimmbadverein betreibt seit 1972 das Bruckmühler Freibad – seit jeher mit dem Ziel, als gemeinsames Projekt einen echten Mehrwert für die Bruckmühler Bürger zu schaffen.

Die Versammlung endete mit einem Ausblick auf die kommende Saison: Schwimmunterricht bei Andrea Schmitt von der Schwimmschule „Mangfallkrabben“, ein Technik-Kurs der Volkshochschule sowie AquaZumba vom SV-DJK Heufeld werden wieder angeboten. Auch für private Feste kann das Gelände gemietet werden. „Wir hoffen auch auf eine Neuauflage des Sommerfests. Wenn alle helfen, kann es etwas werden“, so Lukas Buxot verhalten optimistisch.

Wer sich im Schwimmbadverein Bruckmühl engagieren möchte, kann per E-Mail an betriebsleitung@schwimmbad-bruckmuehl.de oder personal@schwimmbad-bruckmuehl.de Kontakt aufnehmen.

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