Bad Aibling – Mit der Gründung des Zentrums für Intensivmedizin München (ZIMMLMU) ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der intensivmedizinischen Versorgung in Bayern erfolgt. Wie die Schön Klinik Bad Aibling Harthausen mitteilt, hat das Zentrum unter Leitung des LMU Klinikums München als eines der ersten seiner Art in Deutschland die operative Arbeit aufgenommen. Ziel sei es, schwerst kranken Patienten flächendeckend eine Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau zu ermöglichen.
Fachübergreifende
Zusammenarbeit
Ein wesentliches Element des neuen Zentrums ist die teleintensivmedizinische Anbindung der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen. Die Klinik beteiligt sich damit aktiv an der zukunftsweisenden Entwicklung in der Intensivmedizin. „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem ZIMMLMU profitieren wir in unserer Klinik von der umfangreichen Expertise der Kolleginnen und Kollegen in München – insbesondere bei der Behandlung hochkomplexer intensivmedizinischer Fälle. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrung als spezialisierte neurologische Fachklinik und Zentrum zur Entwöhnung von der Beatmung mit ein. Das ist ein echter Gewinn für unsere Patientinnen und Patienten“, erläutert Dr. Volker Huge, Chefarzt der Intensivmedizin der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen.
Jährlich benötigen in Deutschland rund zwei Millionen Menschen eine intensivmedizinische Behandlung. Diese Aufgabe könne nur durch interdisziplinäre Teams aus spezialisierten Intensivmedizinern sowie Pflegekräften bewältigt werden. Die Idee hinter dem ZIMMLMU sei daher eine fachübergreifende Zusammenarbeit über Standortgrenzen hinweg. Genau hier setzt die Kooperation mit der Schön Klinik Bad Aibling Harthausen an. Im Rahmen des neuen Netzwerks werden gemeinsame Behandlungsstandards entwickelt, Fortbildungsangebote geteilt und Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Peer Reviews angeboten. Über eine zentrale Anlaufstelle kann zudem bei Bedarf rasch intensivmedizinische Expertise oder eine Patientenübernahme angefragt werden. Die Schön Klinik Bad Aibling Harthausen ist ein zentraler Partner im Netzwerk und verfolgt gemeinsam mit dem LMU Klinikum München die Vision, auch außerhalb der universitären Maximalversorgung ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für intensivpflichtige Patienten zu gewährleisten.