Erinnerung bewahren

von Redaktion

Veteranen gedenken Kriegsopfern am Vereinsjahrtag

Litzldorf Vor 80 Jahren endete in Deutschland der Zweite Weltkrieg mit unzähligen gefallenen und vermissten Soldaten. An diese sowie an jene Weggefährten, die den Lebenden im Tode vorausgingen, gedachten die Mitglieder des Veteranen- und Reservistenvereins Litzldorf anlässlich ihres Vereinsjahrtages.

Patenvereine aus
der Region dabei

Ihre kameradschaftliche Verbundenheit bekundeten Paten- und Nachbarsvereine wie der Krieger- und Reservistenverein Bad Feilnbach, die Krieger- und Veteranenvereine Brannenburg und Großholzhausen sowie die örtlichen Fahnenvereine.

Den musikalischen Rahmen gestaltete die Musikkapelle Bad Feilnbach unter der Leitung von Stefan Kirchberger. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Ernst Kögler.

In seiner Ansprache erinnerte Thomas Reiter, Vorsitzender der Litzldorfer Veteranen und Reservisten, auch an die Opfer und Toten, die im Krieg 1870/71 und im Ersten Weltkrieg aus der dörflichen Gemeinschaft gerissen wurden oder an den Folgen verstarben. Angesichts der gegenwärtigen Auseinandersetzungen durch Terror und Waffengewalt etwa in der Ukraine, im Gaza-Streifen, Indien und Pakistan und weltweit sei es geboten, mit Blick auf Leid und Zerstörung die Erinnerung zu bewahren.

Beim Libera am Kriegerdenkmal bat Pfarrer Ernst Kögler, der auch den vorangegangenen Gottesdienst zelebrierte, um Stärkung für Frieden in einer friedlos gewordenen Zeit sowie um Erweckung treuen Glaubens zu Gott.

Bei der Kranzniederlegung, dem Lied vom Guten Kameraden der Feilnbegga Musi und dem Böllersalut senkten sich dann auch die Fahnen.

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