Bruckmühl – An der Staatlichen Realschule Bruckmühl fand erstmals die „Future Voices Messe“ statt, ein neues Veranstaltungsformat zur Förderung der politischen Bildung. Wie die Realschule mitteilt, entstand die Idee zur Messe im Wahlfach „Demokratiehelden“, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Thema Demokratie an der Schule stärker in den Vordergrund zu rücken.
Die Messe ermöglichte Jugendlichen, sich umfassend über politische Parteien sowie die Tätigkeiten des Bürgermeisters und des Landrats zu informieren. Vertreter der Jugendorganisationen von CSU, SPD, Grünen und Linken waren vor Ort, um den Schülern Einblicke in ihre politischen Programme und Initiativen zu geben.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Schulleiterin Andrea Ranner, gefolgt von Reden des Bürgermeisters sowie des stellvertretenden Landrats Josef Huber. Beide Redner betonten die Bedeutung politischer Mitbestimmung und ermutigten die Jugendlichen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen – nicht laut, sondern durch den politischen Diskurs.
Im Anschluss hatten die Schüler Gelegenheit, mit den Vertretern der Parteien und den politischen Amtsträgern ins Gespräch zu kommen. An den Ständen konnten sie nicht nur die politischen Positionen der Jugendorganisationen kennenlernen, sondern auch mehr über die Arbeit des Bürgermeisters und des Landrats erfahren – und so entstand ein lebendiger Austausch zwischen Jugendlichen und politischen Vertretern.
Zusätzlich erhielten die Schüler durch die Anwesenheit einer Vertreterin der kommunalen Jugendarbeit Einblicke in lokale Projekte. Diese unterstrich die Bedeutung der Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene und zeigte den jungen Menschen aus Bruckmühl und Umgebung die Möglichkeiten auf, sich aktiv einzubringen. Auch die Landeszentrale für politische Bildung war mit einem Stand vertreten. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wehrpflicht“ rundete die gelungene Veranstaltung ab. Die „Future Voices Messe“ erwies sich als voller Erfolg und bestätigte den innovativen Ansatz der Realschule, die politische Bildung ihrer Schüler zu fördern. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen auch die Möglichkeit, ihre eigenen Stimmen aktiv in die Diskussion einzubringen.