Vernissage sprengt alle Erwartungen

von Redaktion

Georg Huber und Uwe Huber lösen in Tuntenhausen Besucheransturm aus

Tuntenhausen – Die Eröffnung der ersten Kunstausstellung von Huber & Huber im Rathaus war ein wahrer Volltreffer. Georg Hubers Bilder und Uwe Hubers Skulpturen ergänzten sich harmonisch und boten den zahlreichen Besuchern ein einmaliges Kunsterlebnis vor der Haustür. Einen solchen Ansturm hatte das Rathaus schon lange nicht mehr erlebt. Brechend voll war es zur Vernissage – vom Erdgeschoss über das Treppenhaus bis zum zweiten Obergeschoss standen die Menschen und lauschten den Eröffnungsworten von Bürgermeister Georg Weigl und den beiden Künstlern aus der Gemeinde. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Sabine Xoxi Huber und Stina Bohn.

Bürgermeister Georg Weigl zeigte sich besonders erfreut über die Anwesenheit von Landtagsabgeordneten Sepp Lausch sowie von Ehrenbürger Hans Thiel und seinen beiden Bürgermeister-Stellvertretern Maria Breuer und Martin Lurz. „Ich bin überrascht, dass heute so viele Leute zu unserer ersten Kunstausstellung gekommen sind“, sagte ein sichtbar erfreuter Bürgermeister. Anschließend schilderte er, wie die Idee der Kunstausstellung ihren Lauf nahm. Angefangen hatte es mit den Worten Uwe Hubers: „Jetzt haben wir endlich einen Radweg, und ich hätte dazu eine passende Radlergruppe, die man mit hinstellen könnte“, eine Aussage, die Weigl sofort begeisterte. Dann kam der Gedanke, den in Ostermünchen geborenen Künstler Georg Huber (genannt Schlumpf) mit dazu zu nehmen. „Viele Bürger kennen ja unsere beiden Künstler, da sie in der Gemeinde wohnen, aber viele kennen ihre tollen Werke nicht“, so Weigl. Das aber sollte sich mit dieser Kunstausstellung geändert haben.

Der Sindlhauser Uwe Huber schlug vor, weitere Werke an markanten Punkten der Gemeinde aufzustellen. Denn die Radler-Skulptur am Tuntenhausener Kreisel sei in den wenigen Wochen seit Aufstellung zu einem Blickfang mutiert. Zu seinem Kollegen Georg Huber meinte er, wir kennen uns schon ewig, da lag eine gemeinsame Ausstellung eigentlich auf der Hand.

Georg Huber begann seine Rede mit einer Anekdote aus Mexiko, als er dort wie ein König empfangen wurde. Schlumpf erinnerte an das Sprichwort: „In der Fremde bist du der König.“ „Das gilt aber nicht für unsere Gemeinde“, fügte Georg Huber an und erhielt spontanen Beifall der Besucher.

Nach einem weiteren Song der beiden virtuosen Musikerinnen konnten sich die Besucher von den Werken der beiden Hubers selbst ein Bild machen.

Schon am Rathauseingang zogen Uwe Hubers Skulpturen wie das „Hock di Zuara Bankerl“ oder die große Statue „Trinity“ die Blicke auf sich. Im Innenbereich wurden der „Drachenmann“, die „Fee“ und „Zwoa de si Gernhom“ bestaunt. Dazwischen tauchten die Gemälde von Georg Huber auf, oft eine bebilderte Sehnsucht in die Weite Amerikas. Ob „Viewing Freedom“ oder „Summerwind“ oder „Kelly’s Merchandise“ – fast jedes Gemälde weckte Fernweh.

Die zahlreichen Besucher waren sehr angetan von den ausgestellten Werken. Und es war ihnen anzumerken, dass sie stolz waren, zwei so großartige Künstler in der eigenen Gemeinde zu wissen. Die überwältigend positive Resonanz zeigte sich auch an den Kommentaren: „Metall mit Seele, wer hätte gedacht, das Schrauben und Stahl so berühren können“, oder: „Ein doppelter Kunsttraum in Tuntenhausen.“ Als eine faszinierende Ausstellung bezeichnete es ein anderer, während eine weitere Besucherin konstatierte: „Schöne Bilder, tolle Qualität, einfach ein Dankeschön.“

Die Ausstellung selbst im Rathaus ist noch bis zum 1. Juni geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. An den Wochenenden sind die beiden Künstler auch persönlich vor Ort. ws

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