Nostalgie pur bei der Maxlrain Classic

von Redaktion

Beliebte Rallye zieht bei tollem Wetter viele Besucher an – Teilnehmerrekord inklusive

Maxlrain – Die diesjährige ADAC Maxlrain Classic hatte nicht nur schönes Wetter, sondern auch einen großen Besucherandrang zu bieten. Viele Oldtimerfreunde wollten es sich nicht entgehen lassen, die alten, chromglänzenden und liebevoll gepflegten alten Boliden aus nächster Nähe zu betrachten. Eine Neuerung in diesem Jahr: Der Start war nicht an der Brauerei, sondern vor dem Schloss von Maxlrain.

Idyllischer geht
es wohl kaum

Idyllischer geht es kaum; zahllose Fotoapparate und Handys ließen sich dieses einmalige Motiv nicht entgehen. Und auch Schirmherrin Ilse Aigner stellte das großartige Ambiente heraus: „Die herrliche Landschaft und das Schloss Maxlrain bilden eine einzigartige Kulisse für die Oldtimer.“ Und was passt zu den Oldtimern besser als Oldie-Musik?

So hörte man dort Blueberry Hill, I walk the line und The wanderer. Und nachdem die Fahrzeuge den Startbereich passierten, der erste Punkt 12.30 Uhr, ging es gleich rüber auf den Brauereiparkplatz, denn dort wartete die erste von mehreren Sonderprüfungen, bevor es dann auf die rund 170 Kilometer lange Strecke ging.

Von Maxlrain über
Au weiter ins Inntal

Von Maxlrain aus führte der Weg nach Au bei Bad Aibling und von dort weiter ins Inntal nach Neubeuern. Über Frasdorf, kurz vor dem Chiemsee, geht es dann wieder zurück und nach Bad Aibling zum Zielort an der dortigen Ausstellungshalle. Der ADAC Südbayern hat 2021 erstmals die ADAC Maxlrain Classic ausgeschrieben. Und seither hat sich die eintägige Oldtimer-Rundfahrt mehr als erfolgreich etabliert. Und vor allem – sie führt wieder über einige der schönsten Straßen des Chiemgaus – ein echtes Oldtimer-Feeling von Start bis ins Ziel.

Die Startnummer 1 trug, wie könnte es anders sein, natürlich wieder das ADAC Team Südbayern mit dem guten alten VW Käfer, Baujahr 1972. Fritz Riedl und Robert Preisinger fuhren das knallgelbe Gefährt. Ihm folgten dann einige Vorkriegsmodelle: Der Ford Model A mit dem Baujahr 1929 mit Josef und Thekla Kuttendreier am Steuer. Oder der viel beklatschte Riley Monza, Baujahr 1935, gesteuert von Adam und Linus Holzner. Ihnen folgten ein schwarzer Bentley R, ein Porsche 356 A und ein alter Mercedes Benz 190 DC.

Schlag auf Schlag fuhren die Oldtimer auf die Strecke, bestaunt von den Zuschauern und konzentriert gelenkt von den Fahrern. Zur Beliebtheit dieser Rallye tragen auch die unterschiedlichen Wertungsgruppen bei. „Sportlich“ oder „Legere“. Der Wertungsmodus „Legere“ ist für diejenigen geeignet, die es ruhiger angehen wollen oder noch ein wenig rallyeunerfahren sind. Sie müssen lediglich einige, aber durchaus anspruchsvolle Geschicklichkeits- und Teamaufgaben lösen.

In der Klasse „Sportlich“ dagegen geht es darum, an 25 Lichtschranken möglichst exakt die vorgegebene Sollzeit zu erreichen. Kein leichtes Unterfangen. Gegen 17.30 Uhr trafen dann die ersten Fahrzeuge in Bad Aibling ein. Und auch dort huldigten wieder zahlreiche Zuschauer die alten Boliden.

Laut dem Veranstalter ADAC feierte die fünfte ADAC Maxlrain Classic am Samstag mit 101 Teams einen Teilnehmerrekord.

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