Staatsmedaille in Bronze an Helmut Ammer verliehen

von Redaktion

Ehemaliger Verkehrsplaner erhält Auszeichnung für Einsatz im Rahmen der Westerhamer Dorferneuerung

Westerham – Für sein langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement im Bereich der ländlichen Entwicklung erhielt Helmut Ammerl jüngst die Staatsmedaille in Bronze. Die Auszeichnung wurde ihm vom Amtsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE), Rolf Meindl, im KiWest-Kinderhaus überreicht. Helmut Ammerl, studierter Diplom-Ingenieur und ehemaliger Verkehrsplaner bei der Stadt München, engagierte sich neben seinem Beruf über Jahrzehnte hinweg intensiv für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz im Rahmen der Dorferneuerung Westerham, die 2022 erfolgreich abgeschlossen wurde. Dort wirkte Ammerl als Sprecher der Projektgruppe Ortsmitte und Verkehrsberuhigung sowie als Mitglied weiterer Projektgruppen. Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem die Aufbereitung von Vorstandsbeschlüssen im Bereich der Bauleitplanung der Gemeinde. Sowohl beruflich als auch ehrenamtlich lag sein besonderes Augenmerk auf der optimalen Verkehrsplanung. Ammerl erarbeitete und präsentierte verschiedene Alternativen für eine ideale Ortsumfahrung von Feldkirchen und analysierte deren Auswirkungen auf Westerham.

Die Staatsmedaille in Bronze wird seit vielen Jahren vom Freistaat Bayern verliehen, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich durch besonderes Engagement und Verdienste in der ländlichen Entwicklung hervortun. Laut einer Pressemitteilung steht diese Auszeichnung stellvertretend für alle, die im Hintergrund wirken und deren unermüdlicher Einsatz, Ideenreichtum, Erfahrung und Leidenschaft entscheidend zur erfolgreichen Gestaltung des ländlichen Raumes beitragen. Ohne das Engagement von Menschen wie Helmut Ammerl wäre die ländliche Entwicklung in dieser Form nicht möglich, denn sie lebt maßgeblich von Mitgestaltung und Ehrenamt.

Artikel 6 von 11