Dem Schnaps auf der Spur

von Redaktion

Edelbrennern bei „Bad Feilnbach brennt“ über die Schulter schauen

Bad Feilnbach – Bad Feilnbachs Edelbrennern einen Tag lang über die Schulter schauen und die Geheimnisse ihrer hochprozentigen Produkte aus heimischem Obst kennenlernen, kann auch bei unangenehmen Wetterbedingungen interessant sein. Anders als in den vorangegangenen Jahren war der anhaltende Regen ständiger Begleiter der sechsten Ausgabe von „Bad Feilnbach brennt!“ Allerdings ließen sich echte und bodenständige Genießer vom Sauwetter nicht ausbremsen.

Premiere für
royale Hoheiten

Selbst Bad Feilnbachs neue Apfelkönigin Maria II. und ihre Prinzessinnen ließen sich bei ihrer Premiere, in der Öffentlichkeit aufzutreten, von den widrigen Umständen nicht entmutigen und genossen die unbeschwerte Stimmung, auch unter dem Schutz von Bürgermeister Max Singer, der perfekte Arbeit als „Schirmträger“ leistete.

Trotz der Widrigkeiten werteten heimische Besucher, Urlauber oder Gäste, die eigens zu dieser Veranstaltung angereist waren, das Veranstaltungsangebot des Kur- und Tourismusvereins als Genuss-Tour der besonderen Art. Lob zollten einige Gäste dem vorbildlichen Service an den Verweilstationen, etwa in der Obstbrennerei Grimm in Gottschalling. Eine Bulldogfahrt hatte die Familie Höfer zu ihrer Hofbrennerei am Unterulpointhof (Litzldorf) zu bieten, wo Gäste mit flotten Takten von den Goaßlschnoizern und der „Pressiert-Ja-Nix“-Musi empfangen wurden. In den Hallen oder Zelten versorgten die Obstbrenner und zahlreichen Unterstützer die Gäste mit allerlei Schmankerln wie frisch frittiertem Fischfilet, Döner, Grillfleisch und anderen Köstlichkeiten.

Direkte Einblicke
gewährt

Gute Laune und Stimmung verbreiteten kulturelle Gruppen wie „Schnopsdog-Musi“ am Moarhof in Bad Feilnbach, „Pro 7“ beim Moar in Lippertskirchen, „Probier mas moi“-Musi am Wachingerhof oder „Bairer Blech“ in der Mosterei der Familie Seebacher in Wiechs. An letzterem Standort versammelten sich hartgesottene Zweiradfreunde zu einem Schnauferl-Treffen.

Die Besucher nutzten die Gelegenheit, den traditionsreichen Obstbrennern, darunter Edelbrand-Sommeliers, über die Schulter zu schauen. Diese gewährten gerne Einblick in die Herstellung ihrer hochwertigen Produkte. Unvergessen dürften dabei die Düfte frischer Destillate aus Zwetschge, Birne, Apfel, Kräuter oder Zirbe bleiben.

Der kostenlose Shuttle-Service sorgte dafür, dass die Gäste trockenen Fußes zu den Genussstationen gelangten. Und sicherte manchem vielleicht auch den Führerschein.

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