Allen Grund zum Feiern und auch zum Dankesagen hat die Freiwillige Feuerwehr Harthausen, die in diesen Tagen an ihre Gründung vor 150 Jahren erinnert. Mit einem kräftigen Prost frisch eingeschenkter Mass Bier und besten Wünschen zum Gelingen eröffnete Bad Aiblings Bürgermeister und Schirmherr Stephan Schlier die vorbildlich vorbereiteten Festlichkeiten in der Scherer-Festhalle. Voraus ging ein würdevolles Totengedenken, dem Ehren-Kreisbrandinspektor Sepp Glaser sowie Stadträte beiwohnten. Das andachtsvolle Bild am Feldkreuz vorm Harthauser Feuerwehrhaus bereicherten Fahnenabordnungen der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bad Aibling, vom Veteranen- und Kriegerverein Ellmosen-Harthausen, von der Freiwilligen Feuerwehr Ellmosen sowie von der Jubiläumsfeuerwehr samt zahlreichen Mitgliedern an ihrer Seite. Diakon Klaus Schießl erinnerte in seiner kurzen Predigt an die Verdienste, welche die verstorbenen Kameraden bei ihren Einsätzen im Ehrenamt leisteten und einen prägenden Teil der Gemeinschaft bildeten. Schirmherr Stephan Schlier würdigte in seinen Dankesworten den Mut jener Weggefährten, die den Lebenden im Tode vorausgingen. Ihre Taten als wertvolle Saat tragen inzwischen gute Früchte, auch als Erbe, welches die nächste Generation bewahren solle. Beim Lied vom „Guten Kameraden“, gespielt von der Dreder Musi, senkten sich die Fahnen. Highlight am heutigen Freitag ist für Jung und Junggebliebene ein Weinfest mit der Live-Musikgruppe „Viertakt“. Beginn ist um 18 Uhr in der „Scherer-Festhalle“. Höhepunkt des Feuerwehrjubiläums ist der Festsonntag, 1. Juni, um 8.30 Uhr mit dem Empfang der Vereine. Der Festgottesdienst an der Friedenskapelle in Harthausen beginnt im Anschluss an den Kirchenzug um 10.15 Uhr. Als Höhepunkt folgt ein Festzug durch den Ort. Fotos/Text Strim