Eine tiefe Verbundenheit

von Redaktion

Feilnbacher Vereine halten Totenehrung in Pfarrkirche ab

Bad Feilnbach Nach gutem Brauch gedachten die Bad Feilnbacher Ortsvereine an Christi Himmelfahrt ihrer gefallenen, vermissten und verstorbenen Weggefährten. Eingeladen hatte dazu der Krieger- und Reservistenverein Bad Feilnbach.

Buntes Fahnenbild
beim Kirchenzug

Ihre kameradschaftliche Verbundenheit bekundeten Abordnungen mit ihren stattlichen Fahnen des Trachtenvereins „D’Jenbachtaler“, „Edelweißverein“, freiwillige Feuerwehr, SG Wendelstein sowie die Paten- und Nachbarsvereine, Veteranen- und Reservistenverein Au und Veteranen- und Kriegerverein Litzldorf. Entsprechend bot sich ein buntes Bild beim Kirchenzug vom Kriegerdenkmal in die Pfarrkirche Herz Jesu.

Allen voran die Musikkapelle Bad Feilnbach, die auch den Gottesdienst feierlich umrahmte. Den Gottesdienst unter dem Leitgedanken, „Das menschliche Leben nicht nur in der horizontalen Ebene betrachten, sondern in die Vertikale nach oben schauen“, zelebrierte Pfarrer Ernst Kögler.

Zum Leidwesen der vielen Gläubigen, darunter Frauen im Spenzergewand, verfolgten heuer die himmlischen Mächte das irdische Geschehen mit weinenden Augen und veranlassten, dass das Totengedenken wieder einmal vorm Altar stattfinden musste. Die Gebete und Fürbitten von Pfarrer Kögler und der versammelten Glaubensgemeinschaft galten dabei nicht nur jenen Vätern, Söhnen und Weggefährten, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben verloren hatten, immer noch als vermisst gelten oder durch Tod schwer schließbare Lücken in der Gemeinschaft hinterließen. Ebenso eingebunden waren die unzähligen Opfer gegenwärtiger Kriege, kriegerischen Kampfhandlungen, Terror und Gewalt weltweit. Zum Lied vom „Guten Kameraden“ senkten sich am Altar die Fahnen aller beteiligten Vereine. Den Kranz zu Ehren aller verstorbenen Kameraden legte der Vorsitzende vom Krieger- und Reservistenverein Bad Feilnbach, Lorenz Müllauer, zu Beginn des Kirchenzuges am Kriegerdenkmal nieder.

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