Tuntenhausen – Beziehungsreich „Huber & Huber“ hieß die erste Kunstausstellung der Gemeinde Tuntenhausen im Rathaus, die kürzlich stattfand. Dabei stellten die beiden in der Gemeinde ansässigen Künstler Uwe Huber und Georg, genannt Schlumpf, Huber ihre Werke aus.
Viele
Wiederholungstäter
Der Zuspruch war enorm, nicht nur bei der Vernissage, wo sich fast kein Platz mehr fand. Auch an den Folgetagen – die Ausstellung ging vom 16. Mai bis 1. Juni – gab es reihenweise Kunstinteressenten. „Manche kamen sogar zwei- und dreimal“, stellte Georg Huber freudig fest. Und dabei, so der Künstler, pflegten viele den direkten Austausch mit den Künstlern vor Ort. „Ich bin mehr als total überrascht über die tolle Resonanz“, zog auch Uwe Huber ein überaus positives Fazit der Ausstellung.
Begeistert ist er im Besonderen von der Attraktivität der „Radler-Gruppe“, die seit Kurzem in der Nähe des Tuntenhausener Kreisels gegenüber dem Rathaus steht. „Wir hatten zwar schon einige Ausstellungen“, ergänzte Georg Huber, „aber noch keine in unserer Gemeinde.“ „Der Versuch ist absolut gelungen“, bestätigte Uwe Huber.
Auch Bürgermeister Georg Weigl wertete die Ausstellung als einen vollen Erfolg. Er ist noch immer vom gewaltigen Andrang bei der Vernissage begeistert. Auch ein Blick in das aufgelegte Gästebuch zeigt den überragenden Zuspruch der Ausstellung: „Eine ganz besondere und wundervolle Ausstellung“, war ein Eintrag, und ein anderer: „Warum ist die Welt nicht so wie deine Bilder?“ Ein anderer schrieb in Gedichtform: „Immer wieder Klasse, Huber & Huber eine ganz besondere Rasse.“ Weitere Einträge sprechen von traumhaften Bildern und atemberaubender Kunst.
Weitere Skulpturen
sollen folgen
Um den Bezug auf die beiden heimischen Künstler und die erste Kunstausstellung weiter am Leben zu halten, ist geplant, neben der „Radler-Gruppe“ in Tuntenhausen noch an weiteren markanten Stellen der Gemeinde Skulpturen aufzustellen. Vorgesehen sind hier vorerst die Ruhebank am Eichberg und die alte Schule in Schönau. „Für Tuntenhausen und Ostermünchen warten wir noch auf Vorschläge aus der Bevölkerung“, erklärte Weigl.