Für eine bessere Aufenthaltsqualität

von Redaktion

Mehr Grün und Sitzplätze vor Kulturmühle – Verkehr soll verlagert werden

Bruckmühl – Der Marktgemeinderat hat sich intensiv mit der Feinuntersuchung zum Ortskern beschäftigt. Ziel ist die Erarbeitung von Leitlinien für die künftige Neuordnung des öffentlichen Raumes (wir berichteten). Die Grundlage dafür bildete das 2017 beschlossene Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) sowie das Verkehrskonzept aus 2020.

Das ISEK bemängelte in seiner Beurteilung erhebliche städtebauliche und strukturelle Mängel im Ortskern. Neben dem Fokusbereich Rathausplatz, Bruck an der Leitha Park und Sonnenwiechser Straße war ein weiterer das Areal Bahnhof, Kulturmühle und Bahnhofstraße.

Mehr Freiraum
vor Kulturmühle

Hierzu warf die Feinuntersuchung folgende Aspekte als mögliche Zielvorstellungen auf: Primär muss mehr Raum vor der Kulturmühle geschaffen werden, um dadurch auch ein Plus an Aufenthaltsqualität zu erreichen. Grundlage hierfür ist eine Verlagerung des Autoverkehrs über den jetzigen Bahnhofsparkplatz. Für Fußgänger und Radfahrer sowie Anlieger wird laut Planungen aber ein Abschnitt der Bahnhofstraße weiterhin zur Befahrung offengehalten. Der so neu geschaffene „Freiraum“ vor dem Eingangsbereich der „Kulturmühle“ wird im nächsten Folgeschritt durch eine Begrünung, das Aufstellen von Sitzgelegenheiten als auch durch Pflanzungen von Pergola-Bäumen als Schattenspender deutlich aufgewertet.

Parkdeck
denkbar

Darüber hinaus soll der Ziel- und Quellverkehr durch das Angebot von zentralen Parkplätzen an der Bahnhofstraße gesteuert und über die bestehenden P&R-Parkplätze angefahren werden. Bei den Parkplatzvarianten wäre laut Planern auch ein Parkdeck im westlichen Bereich der Bahnhofstraße oder auch über der P&R-Anlage denkbar. Durch die neue Anordnung von rund 50 Parkplätzen können auch die erforderlichen Mindestbreiten von Gehwegen realisiert werden.

Beim Themenbereich „Parkdeck“ nahm der Bruckmühler Marktgemeinderat auf Empfehlung des Arbeitskreises Ortsentwicklung die Idee des Parkdecks nicht nur zur Kenntnis, sondern beauftragte auch gleichzeitig die Verwaltung, eine mögliche Realisierung zu erkunden und gegebenenfalls ein geeignetes Architekturbüro zur weiteren Detailfindung und -klärung zu finden.

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