Ein „wahres Zuckerl“

von Redaktion

Architekturbüro sieht für Bruckmühler Triftbach großes Entwicklungspotenzial

Bruckmühl – Der Bruckmühler Marktgemeinderat hat sich intensiv mit der Feinuntersuchung zum Bruckmühler Ortskern beschäftigt (wir berichteten). Ziel ist die Erarbeitung von Leitlinien für die künftige Neuordnung des öffentlichen Raumes. Grundlage dafür bildete das im Jahr 2017 beschlossene Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) sowie das Verkehrskonzept aus dem Jahr 2020.

„Wasser-Juwel“
in Szene setzen

Neben den beiden sogenannten Fokusbereichen Rathausplatz/Bruck an der Leitha Park/Sonnenwiechserstraße sowie Bahnhofs-Areal/Kulturmühle/Bahnhofstraße stand final der Triftbach in Bruckmühls Mitte auf der Agenda.

Nach Darstellung von Silvia Mischi, Sachbearbeiterin Stadtmarketing, bewertet das Büro Schreiber Architektur und Stadtplanung bei der Feinuntersuchung das kleine Gewässer im Ortszentrum als „wahres Zuckerl“ mit großem Entwicklungspotenzial. Vorteil: Der planerische Höhepunkt kann mit wenig Aufwand als separate Maßnahme, unabhängig von den anderen Fokusbereichen im Ortskern, jederzeit angepackt und umgesetzt werden.

Um dieses kleine „Wasser-Juwel“ richtig „in Szene zu setzen“ zu können, sollte laut Silvia Mischi die so genannte Erlebbarkeit des Triftbachs gestärkt und erhöht werden. Dies kann durch eine Aufwertung der Sitz-Terrassen und der damit einhergehenden Vergrößerung der Strandinseln erfolgen. „Dadurch schaffen wir attraktive Verweilzonen und können ein Wassererlebnis kreieren“, beschreibt Mischi ein mögliches Ziel-Szenario. Für das berühmte optische i-Tüpfelchen sollen dann noch Holz- und Steinelemente sorgen.

Als Zielvorgabe gab die Stadtmarketing-Chefin am Ende ihres Sachvortrages dem Marktgemeinderat noch die Empfehlung des Arbeitskreises Ortsentwicklung mit auf den Weg, „der Triftbach sollte mit seiner aufgewerteten Umgebung als kleines Wasser-Juwel ein Treffpunkt aller Bruckmühler Bevölkerungsgruppen werden“.

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