Bad Aibling – Es geht wieder los, wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen. Das Pfingstvolksfest startet am morgigen Freitag wieder für zehn Tage voller Musik, kulinarischer Angebote und bayerischer Gemütlichkeit. Damit soll die über die Grenzen der Kurstadt hinaus bekannte Veranstaltung auch heuer wieder zahlreiche Besucher auf den Volksfestplatz locken.
Festwirtsfamilie
Mörz übernimmt
Das Aiblinger Pfingstfest hat in diesem Jahr eine entscheidende Neuerung vorzuweisen. So übernimmt die Festwirtsfamilie Mörz ab diesem Jahr den Staffelstab von Anna-Maria und Max Fahrenschon, die bereits im vergangenen Jahr ihren Abschied von der Bewirtung des Aiblinger Volksfestes bekannt gaben. „Die Vorfreude ist bei uns riesengroß, ich kenne Bad Aibling schon von früher“, erklärt Festwirt Jochen Mörz gegenüber dem Mangfall-Boten.
Durch den Rückzug der Fahrenschons und der bestehenden langjährigen Verbindung zu Auerbräu sei man nun schnell ins Gespräch gekommen, erklärt der 67-Jährige, der einst deutscher Eishockey-Meister mit Rosenheim geworden war. „Ein neues Fest zu machen, ist immer etwas Schönes“, sagt der gebürtige Allgäuer. In den kommenden zehn Tagen werde man sehen, ob das Engagement in Bad Aibling auch über 2025 hinaus eine Zukunft haben könnte.
Nach Großkaro
ist vor Bad Aibling
Premiere feierte die Festwirtsfamilie Mörz kürzlich erst in Großkarolinenfeld. „Aibling ist da natürlich eine Hausnummer größer“, sagt Jochen Mörz voller Vorfreude. Das Zelt stehe hier bereits seit zwei Wochen, nun liefen die letzten Vorbereitungen vor dem Startschuss, das Innenleben des Zeltes komme nach und nach, am Donnerstag vorher würden unter anderem schon viele Soßen gekocht. Am Freitag geht‘s dann endlich los, so der Festwirt. Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr ein Programm voller abwechslungsreicher Angebote. Von traditioneller Blasmusik über moderne Unterhaltungsbands bis hin zu Familiennachmittagen. Im Festzelt werden bayerische Spezialitäten und Festbier von Auerbräu angeboten. Jochen Mörz will dabei bewährte Traditionen fortführen und gleichzeitig neue Akzente setzen. „Ich denke beispielsweise, dass wir uns bei den Speisen von früher unterscheiden“, sagt der Festwirt. Für die abwechslungsreiche Küche, für die Sohn und Küchenchef Andreas Mörz verantwortlich ist, habe man bereits in Großkarolinenfeld viel Lob erhalten.
Von vegan bis
zum Ochsen-Grill
„Heutzutage geht es nicht mehr nur um das Bier, das Essen ist auf dem Volksfest eines der wichtigsten Merkmale“, erklärt Mörz. Mit Köstlichkeiten wie knusprigen Hendl, Spareribs aber auch Kaiserschmarrn und veganen Speisen will man den Aiblingern ein breites Angebot bieten. „Eines meiner persönlichen Highlights wird dann das Ochsen-Grillen am Pfingstsonntag sein.“
Was für viele Besucher sicher auch wichtig sein wird, ist der Bierpreis. Hier geht Mörz davon aus, dass es beim Preis aus Großkaro bleibt, die Mass Bier soll demnach auch in Aibling 11,20 Euro kosten. Beim Servieren der Speisen und Getränke soll es überdies ebenfalls keine Probleme geben, betont Mörz. Denn was das Personal, speziell auch im Servicebereich angeht, sei man sehr gut aufgestellt.
Steinebach: „Für uns ist es eine Freude“
Voller Vorfreude blickt auch Auerbräu auf die Aiblinger Festtage. Besucher könnten sich bei Jochen Mörz und seiner Familie auf einen „leidenschaftlichen Festwirt“ freuen, der das Pfingstvolksfest mit viel Erfahrung weiterführt. „Mit Jochen Mörz haben wir einen erfahrenen Partner gefunden, der die Tradition des Frühlingsfestes weiterträgt“, erklärt Dirk Steinebach, Geschäftsführer der Brauerei. „Für uns ist es eine Freude, diese Veränderung in den kommenden Tagen mit den Menschen aus Bad Aibling und der ganzen Region zu feiern.“