Bauarbeiten stören den Betrieb nicht

von Redaktion

Außenabdichtung am Kindergarten Bucklberg wird erneuert – 67000 Euro Kosten

Feldkirchen-Westerham – Regenwasser im Keller: Beim alten Kindergarten Bucklberg am Mareisring in Feldkirchen ist das kein Ausnahmefall mehr. Mit den undichten Bauteilfugen ist das Problem zwar bekannt, bis jetzt aber noch nicht dauerhaft behoben worden. Jetzt aber soll Schluss damit sein, die Rechnung für die entstandenen Schäden (Bodentrocknung, Verputz- und Malerarbeiten) einfach an die Versicherung zu schicken. Deren Mahnung, diese öfter angefallenen Kosten nur dann noch zu übernehmen, wenn die Undichtigkeiten behoben worden sind, wird ernst genommen.

Die Folge: Die Mitglieder des Bauausschusses, die unter der Zweiten Bürgermeisterin Christiane Noisternig (CSU) tagten, befassten sich mit diesem Thema und fanden auch eine Lösung.

Die Frage stellte sich schon vorher der Bauverwaltung, wie diese Mauerfugen abgedichtet werden könnten. Eine Innenabdichtung mit PU-Harz kam für sie aus mehreren Gründen nicht in Frage: Zu geringe Wirkung, keine Garantie für einen langfristigen Erfolg. Weitere Nachteile wären laut Bauverwaltung, dass der Estrich aufgeschnitten werden müsste und die Räume längere Zeit nicht genutzt werden könnte.

Jetzt hat die Bauverwaltung eine Außenabdichtung mit Bitumendickbeschichtung empfohlen. Diese hat auch den Bauausschuss überzeugt und ist von ihm ohne Gegenstimme befürwortet worden. Wenngleich die aktuell eingeholten Angebote preislich auf fast gleicher Höhe lagen, war die Vergabe doch ungewöhnlich: Bieter eins hatte ein Angebot in Höhe von 66046 Euro eingereicht, Bieter zwei lag um nur 862 Euro höher, genau gesagt bei 66908 Euro. Dass die Bauverwaltung dennoch dem Gremium empfahl, den Auftrag an Bieter zwei zu vergeben, hatte einen terminlichen Grund: Der preislich günstigere Bieter eins könnte erst Ende September/Anfang Oktober mit den Arbeiten beginnen. Die jetzt beauftragte Firma Nefziger Hochbau und Putz AG aus Forstinning kann bei ihren Arbeiten die Schließzeiten des Kindergartens berücksichtigen. Ausschlaggebend war also das zeitlich günstigere Angebot. me

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