Bad Feilnbach – Der Spezialtiefbau als erste Baumaßnahme für das neue Bad Feilnbacher Rathaus könnte ab November dieses Jahres gestartet werden. Grünes Licht zur Einleitung der Ausschreibung durch die Verwaltung gab der Gemeinderat einstimmig in seiner aktuellen Sitzung. Zur Kenntnis nahm das Gremium ebenso einhellig mit 14:0 die Informationen über den aktuellen Stand zum Neubau des Rathauses.
Gemäß Sachverhalt wurden in einem Kick-off-Termin mit Fachplaner, Architektin Juliane Zopfy, sowie Peter Feldschmidt, Günter Sprenger und Fanziska Beuter vom gemeindlichen Bauamt weitere Schritte sowie ein grober Zeitplan zum Projekt besprochen.
Einigkeit im Team bestand darüber, die vorhandenen Leistungsverzeichnisse aller Gewerke mit Stand 2022/23 wegen Preisanpassungen mit einem pauschalen Aufschlag von acht Prozent zu versehen. Eine detaillierte Anpassung hätte einen unnötigen Zeit- und Geldaufwand zur Folge gehabt. Zustimmung im Kick-off fand der zu erstellende Planungs- und Bauzeitenplan, über den die Gemeinde informiert wurde. Offen blieb noch eine Tektur zur Anpassung der gesamten Gebäudelage. Aufgrund der Starkregenereignisse im letzten Jahr sollte die Gebäudehöhe um 15 Zentimeter angehoben werden. Damit liege das Gartengeschoss über dem letzten Höchstwasserpunkt und sei somit geschützt. In Abstimmung zwischen Vergabestelle und Architektin sollten zur Sicherung von Kostenzielen zum Zeitpunkt der Vergaben mindestens 60 Prozent aller Ausschreibungen als Angebote vorliegen. Eine möglichst umfangreiche Ausschreibung und Vorlage aller Angebote wurde im Vorfeld empfohlen. Der Spezialtiefbau könne als Sonderpaket bereits vorher ausgeschrieben werden. Ziel ist der Eingang von Rückläufen mit Angeboten für die Vergabe bis zum Herbst 2025. Der Spezialtiefbau, gemeint ist das Abfangen der Böschung an der Kufsteiner Straße, könne im besten Fall bereits vor Wintereinbruch beginnen. Dies sichere einen Start der Rohbauarbeiten im Frühjahr 2026 und eine dichte Gebäudehülle vor dem Winter 2026. Die Grundstücksräumung könnte im Vorfeld der gemeindliche Bauhof übernehmen. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen vor der Sommerpause soll es einen Billigungsbeschluss zum gesamten Ausschreibungsstart (mindestens 60 Prozent der Gesamtausschreibung) geben.
Angesichts der angespannten Haushaltslage handle es sich bei den Ausschreibungen vorerst um eine Markterkundung und verpflichte nicht zur Vergabe, wie Bürgermeister Max Singer auf Anfrage aus den Reihen der Gemeinderäte erklärte. pes