Tauben fliegen für guten Zweck

von Redaktion

Gelungener Start der Brieftaubenzüchter RV Oberland

Ostermünchen – Für die Brieftaubenzüchter der Reisevereinigung (RV) Oberland hat die Saison erfolgreich begonnen. Nach zwei durchgeführten Trainingsflügen ab Garching bei München und Neusäß bei Augsburg waren die Sporttiere für die zukünftigen Distanzen (Preisflüge) gut vorbereitet.

Zum ersten Preisflug starteten die Tiere gemeinsam mit der Fluggemeinschaft RV Oberland Rosenheim und Reichenhall frühmorgens in Ulm. Die schnellste Taube des RV Oberland war ein einjähriges Weibchen von Christian Link in Raubling. Sie landete um 10.52 Uhr und erzielte bei 171 Kilometern Entfernung die stolze Geschwindigkeit von 1348 Metern pro Minute. Das sind rund 80 km/h. Zweiter wurde Alois Rappold aus Rosenheim. Die weiteren Plätze gingen an Manfred Schimurek aus Aising und Emmeran Weigl aus Baiern.

Tipps zum Umgang
mit verletzten Tauben

Der zweite Preisflug wurde dann in Esslingen gestartet. Die geforderte Entfernung betrug diesmal 225 Kilometer. Die erste Siegertaube hatte hier Alois Weigl aus Baiern, die zweite Jakob Gerg aus Ostermünchen, die dritte Johannes Aschauer aus Straussdorf und die vierte ging in den Schlag von Christian Link.

Zum zweiten Preisflug gab RV-Vorsitzender Jakob Gerg noch folgende Information: Deutschlandweit ist der zweite durchgeführte Flug der Saison jeweils der Flug für die Aktion Mensch, auch bei den Jungtauben. Hier werden auf vorbenannte Zweierserien die Aktion-Mensch-Lose ausgeflogen. Jeder kann dabei beliebig viele Zweiterserien setzen. Der Teilnehmer, der mit seinen jeweils zwei Wertungstauben die höchste Preiszahl erreicht, ist Gewinner der Auszeichnung. Für vollendete zehn gesetzte Zweierserien erhalten die Reisevereinigungen ein Jahreslos der Aktion-Mensch für 2026. „Mitmachen für den guten Zweck ist hier das Motto“, betonte Vorsitzender Jakob Gerg.

Sieger der ersten Serie wurde Johannes Aschauer und zweiter Sieger Jakob Gerg. Die deutschen Brieftaubenzüchter haben hier mittlerweile die stolze Summe von etwa neun Millionen Euro gesponsert.

Wiederum in Baden-Württemberg, genauer in Pforzheim, wurde der dritte Preisflug mit einer Entfernung von 265 Kilometern gestartet. Die Siegertaube landete bei Alfred Forster aus Rosenheim, die zweite bei Christian Link und die dritte bei Josef Huber aus Biberg. Die vierte kam bei Jakob Gerg in den Schlag.

Eine weitere Entfernung hatte dann der vierte Preisflug: 290 Kilometer ab Karlsruhe. Hier hatte Jakob Gerg die Siegertaube. Die zweitschnellste Taube Josef Holzmann aus Glonn, die drittschnellste Alfred Foster und die vierschnellste Emmeran Weigl.

Am Ende dieser Distanzflüge äußerte RV-Vorsitzender Jakob Gerg noch einen Wunsch: „Finden Sie eine verirrte oder verletzte Brieftaube, so ist die Erstversorgung mit Wasser und Futter enorm wichtig. Als Futter sind Vogelfutter, Sonnenblumenkerne, Hanf und Mais geeignet.“ Brieftauben beziehungsweise Reisetauben haben übrigens immer zwei Ringe, je Fuß ein Ring. Ein Ring davon ist mit der Telefonnummer des Züchters versehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.brieftaube.de.

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