Zentrales Regenrückhaltebecken

von Redaktion

Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat Tuntenhausen

Mailling – Der Bebauungsplan Nr. 49 A „Mailling-Nord-Erweiterung“ musste noch einmal im Gemeinderat von Tuntenhausen erörtert werden, da sich mit der neuesten Version der Umgriff etwas vergrößerte.

Im Februar 2024 wurde die Neuaufstellung vom Gemeinderat beschlossen. Bürgermeister Georg Weigl blickte im Gemeinderat noch einmal auf den Verlauf der Planungen zurück. Im Zuge des Auslegungsverfahrens wurde vom Wasserwirtschaftsamt aber die Erstellung eines Entwässerungskonzeptes gefordert. Nach dem Billigungsbeschluss vom 16. Januar dieses Jahres wurde der Entwurf deshalb überarbeitet. Im Zuge der Erstellung des vom Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim geforderten Entwässerungskonzeptes hat sich eine Änderung des südöstlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplanes ergeben.

Das Ingenieurbüro Steinbacher Consult schlug zwei Varianten vor. Die Variante 1 mit dezentralen, offenen Gerinnen und Drainageleitungen und die Variante 2 mit einem zentralen Regenrückhaltebecken und einer Vorfilterung.

Wie Bürgermeister Georg Weigl betonte, hat sich die Firma Frischpack dazu entschieden, die Variante 2 umzusetzen. Dabei wird das Oberflächenwasser über Rohrleitungen in eine Filteranlage geführt, speist von dort das Regenrückhaltebecken und wird von dort gedrosselt abgleitet. Weigl: „Über einen Oberflächengraben wird das Wasser dann der Braunau als Vorfluter zugeführt.

Für die Fortführung des Bauleitverfahrens war nun aber eine erneute Billigung und Beschlussfassung erforderlich. Dieser stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Die Verwaltung wird nun die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden durchführen. ws

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