Gelungene Premiere mit kleinen Makeln

von Redaktion

Neue Festwirtsfamilie Mörz zieht Bilanz zum Bad Aiblinger Pfingstvolksfest

Bad Aibling – Mit einem weiß-blauen Himmel und Sonnenschein begann vor Wochenfrist mit dem traditionellen Festzug durch die Kurstadt die „Fünfte Bad Aiblinger Jahreszeit“, mit einem idyllischen Sonnenuntergang endete sie am Abschluss-Sonntag. In den acht Tagen dazwischen sorgte ein Wettermix für kleinere Turbulenzen, was zwar die Stimmung nicht trübte, aber Besucherrekorde verhinderte.

Treffpunkt für alle
Generationen

Trotzdem war das diesjährige Pfingstvolksfest in Bad Aibling einmal mehr ein Treffpunkt für Jung und Alt, ein Platz, an dem man den stressigen Alltag für ein paar Stunden vergessen und ein Ort, an dem man gemeinsam mit der Familie, Freunden und Bekannten vergnügliche Stunden verbringen konnte, so die einhellige Meinung der Besucher.

Premiere für die
Festwirtsfamilie

Die Stimmung erzielte auf der Vergnügungsmeile und im Festzelt an der Krankenhausstraße Werte im oberen Bereich. Einen großen Anteil daran hatte vor allem die Festwirtfamilie Mörz mit ihrer gelebten Volksfestleidenschaft. Das Trio Jochen, Andreas und Nadine Mörz hatte mit seinem gut aufgestellten Team bei seiner Kurstadt-Premiere gleich mehrere neue Pfeile im Köcher.

Die Drehung des Festzeltes um 90 Grad verstärkte den „Wagenburg-Charakter“ des Volksfestes. Auf dem nach Westen hin offenen Biergarten kam beim Sonnenuntergang romantische Stimmung auf. Der Bereich der Küche, Speisenbestellung und -ausgabe sowie Schenke und Kasse war wie eine Formel-1-Boxengasse aufgebaut und sorgte für kurze „Boxenstopps“ der Bedienungen. Als „Renner“ erwies sich das Ochsengrillen am Pfingstsonntag. Für das berühmte „i-Tüpferl“ sorgte das facettenreich zusammengestellte Festprogramm mit 14 Festkapellen an allen zehn Festtagen.

Auf die Nachfrage „Wie war’s denn?“ zeigten bei Andreas Mörz sowie den Schaustellern und den Geschäftsbetreibern die Daumen der rechten Hand leicht nach oben. „Besonders am ersten Pfingstwochenende war die Bude rappelvoll, danach hat uns das Wetter ein paar Sorgenfalten beschert. Leider setzten uns auch noch die tropischen Temperaturen bis zu 33 Grad an den letzten drei Tagen zu. In Summe war es aber bei unserer Premiere in Bad Aibling ganz okay“, bilanziert der junge Festwirt. Bedienung Katy ergänzte: „Dafür waren die Leute aber nett, unkompliziert und bestens aufgelegt.“

Überhaupt war das Pfingstvolksfest einmal mehr ein gesellschaftliches Großereignis im Altlandkreis. Neben Besuchern und Volksfestfreunden gaben auch viele Vereine, Firmen und Betriebe ihre Visitenkarten ab. „Vielleicht können wir ja auch im kommenden Jahr die Aiblinger Senioren an einem Nachmittag bei uns begrüßen“, stößt Mörz gedanklich an.

Mit dieser Aussage war auch gleich die Frage nach dem „Kommt ihr nächstes Jahr wieder?“ beantwortet. „Wenn es nach uns geht, sehen wir uns 2026 gerne wieder“, antwortet Senior-chef Jochen Mörz mit einem Augenzwinkern.

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