Bad Aibling – Deutlich hinter den Erwartungen zurück, blieb das Ergebnis der jüngsten Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingfamilie Bad Aibling, deren Ergebnis jetzt feststeht. Insgesamt sammelten die gut zwei Dutzend ehrenamtlichen Helfer, die an der Aktion beteiligt waren, im gesamten Stadtgebiet 13,8 Tonnen Altpapier und 6,6 Tonnen Altkleider.
„Die Sammelmengen sind im Vergleich gar nicht so schlecht, das Problem ist der massiv gesunkene Preis“, sagt der Bad Aiblinger Kolpingvorsitzende Franz Besel mit Verweis auf die derzeit schlechte Marktlage.
Erzielte der Verein mit der Sammlung bisher stets einen Reinerlös im vierstelligen Bereich, beträgt er diesmal nur 805 Euro. Trotz der Einbußen will die Kolpingfamilie die für Herbst geplante Sammlung wie gewohnt durchführen. Die Firma, mit der sie seit Jahrzehnten zusammenarbeitet, hat ihr die Abnahme des Sammelgutes bereits zugesagt.
Für das kommende Jahr gibt es aufgrund der schwierigen Marktlage eine solche Zusage noch nicht. „Zur Not hätten wir bereits einen anderen Abnehmer“, so Besel. An eine Einstellung der Sammlungen ist vorerst nicht gedacht, selbst wenn die Erträge weiter niedrig bleiben. Das hat der Kolpingvorstand einstimmig beschlossen. tt