Bad Feilnbach – Die Gemeinde Bad Feilnbach hat mit Thomas Dörkens und Thomas Kirchberger zwei engagierte Jugendbeauftragte. Über ihre Tätigkeiten erstatteten sie einen turnusmäßigen Bericht vor dem 14-köpfigen Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.
Derzeit zählt die Gemeinde 630 Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und 872 Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr. Ihr Anteil beträgt gegenwärtig etwa 18 Prozent aller Einwohner unter 18 Jahren. Gemäß einer Prognose könnte sich der Anteil junger Bürger unter 18 Jahren bis 2030 auf etwa 21 Prozent und bis 2040 auf etwa 20 Prozent einstellen.
Ein abwechslungsreiches und individuelles Freizeitangebot bieten Vereine und Organisationen in der Kommune. Aber auch die beiden gemeindlichen Schwimmbäder, Spielplätze, Minigolf, Eisdiele, Almen, die Volkshochschule und vieles andere eignen sich als Treffpunkte zur Freizeitgestaltung. Informationen dazu bietet eine aktuelle Broschüre mit dem Titel „Zeitvertreib – was mach i heid?“, die im Rathaus erhältlich ist. Von 500 gedruckten Exemplaren wurden mittlerweile über 380 Stück an interessierte Kinder und Jugendliche ausgegeben.
Erstmalig übernahmen die Jugendbeauftragten im vergangenen Jahr die Organisation des Ferienprogramms. 14 Veranstalter aus dem Gemeindebereich sorgten mit elf lukrativen Themen für kurzweilige und lehrreiche Stunden unter den 88 registrierten Teilnehmern. Angemeldet waren 139 Interessenten. Drei Veranstaltungen mussten witterungsbedingt abgesagt werden.
Beide Jugendbeauftragte nahmen außerdem an einem Termin zum Thema „Kommunale Jugendarbeit“ teil. Ein Schwerpunkt war das Thema „Beratung und Unterstützung bei der Weiterentwicklung der örtlichen Jugendarbeit. Fazit eines Treffens mit anderen Jugendbeauftragten war, dass Bad Feilnbach aufgrund guter Zusammenarbeit mit deren Gemeindeverwaltung gut dasteht.
In einer Umfrage äußerten Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde ihren Wunsch nach einem Skaterpark, den Thomas Dörkens dem Gremium etwa kombinierbar am Standort des künftigen Heizkraftwerkes am Friedrich-Dittes-Weg oder an einer anderen Örtlichkeit anregte. Geplant in diesem und im kommenden Jahr sei ein „Erste-Hilfe-Kurs“ für Jugendwarte und Jugendleiter in den Vereinen sowie ein Schwimmkurs in Zusammenarbeit mit dem Bad Feilnbacher Schwimmbad. Stattfinden soll auch eine erneute Umfrage unter den Kindern und Jugendlichen. pes