Bad Aibling – Bad Aibling feierte: Rund 10000 Besucher kamen bei strahlendem Sommerwetter zum Bürgerfest. Sie genossen das Fest entweder „stationär“ an einem „Standort“ oder flanierten zwischen den verschiedenen Schauplätzen in der Innenstadt hin und her. Die Party-Meile erstreckte sich von der Hofmühlstraße über die Färbergasse und die Bahnhofstraße bis zum Pfleuderer Eck und weiter über die Irlachstraße bis zum Asam-Parkplatz mit der Hauptbühne. Überall herrschte dichtes, aber stets fröhliches Gedränge.
Sämtliche Sitzgelegenheiten waren schon am frühen Abend belegt. Das vielfältige „Genuss- und Unterhaltungsspektrum“ bot Live-Musik in vielen Stilrichtungen, rasante und elegante Tanzauftritte sowie ein breitgefächertes kulinarisches Angebot. Dieses bestand in fester Form. Unter anderem aus Smashburgern, Loaded Hot Dogs, Käsespätzle, Currywurst und Baumstriezeln sowie in der flüssigen Variante, wie Aperol, Maxlrainer Bier, Lillet Wild Berry und der beliebten „Kiwanis“-Bowle.
Großer Spaß bei
den kleinen Gästen
Der Nachmittag gehörte den kleinen Gästen auf dem Platz vor dem „Haus des Gastes“, das sich zu einer facettenreichen Erlebniswelt verwandelt hatte. Dort konnten die kleinen Besucher unter anderem aufs Eishockeytor schießen, Traumfänger basteln, XXL-Seifenblasen produzieren, Nägel einschlagen und mit Schwämmen zielwerfen. Außerdem lud die Wasserwacht zu den begehrten Schlauchbootfahrten auf dem Mühlbach ein.
Auf dem festen Boden der Hauptbühne bewegten sich hingegen die unterschiedlichen und viel beklatschten Tanzgruppen. Ihre breite gestreute „Rhythmus-Palette“ reichte unter anderem vom bayerischen „Mühlradl“ des „Oberlandler“-Nachwuchses über den „Bolero“ der Bad Aiblinger Ballettschule bis zu den fetzigen Tanznummern der TuS-Sparte „Tanz und Bewegung“ – von den „Minis“ bis zu den Erwachsenen. Mit Hingabe wurde auch an der Dehler-Brücke getanzt, wo die „Dancing Moor Lights“ ihre mit viel Beifall bedachten Square Dance-Darbietungen zeigten. „Caller“ Peter Osbild rief dabei zu Musiktiteln wie „Country Road“ oder „Green, green grass of home“ auf und sagte dazu pro Tanz bis zu 25 Tanzfiguren wie „Right, left and through“ an. Die „Dancing Moor Lights“ veranstalten am 18. und 25. September jeweils um 19.30 Uhr im „Gmoahof“ Willling übrigens ein „Open House“ für Square Dance-Interessierte. Unbedingt erwähnt werden muss auch das „Gastspiel“ des Nachwuchs-Ensembles des „Theaters Aibling“, das für ihre „Hänsel und Gretel“-Kurzfassung auf der Hauptbühne mit kräftigem Applaus bedacht wurde. Sehr gut angenommen wurde das breit gestreute Repertoire der diversen LiveMusik-Gruppen. Flotte alpenländische Weisen „lieferten“ die „Schönauer Musi“ an der Hauptbühne (begleiteten auch die Trachtentänze), die „NeisAmer Musikanten“ in der Hofmühlstraße sowie die „Vonga Viererblosn“ in der Irlachstraße, die später vom jazzig-swingenden „Susi Weiß-Quartett“ abgelöst wurde. Den jüngeren Besuchern widmeten sich in der „Kulturbühne“ in der Rosenheimer Straße die Bands „Egg Maroc“ und „Streuner“. Rockig-poppige DJ-Musik gab es auf der dichtbelagerten „Sommer-Arena“ des Skiclubs in der Hofmühlstraße und am gut frequentierten „Pfleuderer Eck“ bei der „Harthausen-Ellmosener Burschenschaft“.
Für den musikalischen Höhepunkt sorgten auf der Hauptbühne am Abend die „Cagey Strings“. Die vierköpfige Münchener Top-Band begeisterte mit ihrer über mehrere Jahrzehnte Rock- und Pop-Geschichte gestreuten Setliste. Zu ihr zählten unter anderem internationale Hits wie „Barbara Ann“, „Ring of Fire“, „Tequila Sunrise“, „Twist and Shout“ und „That’s Amore“, aber auch Erfolgstitel der „Spider Murphy Gang“ wie „Sommer in der Stadt“ und „Mia san a boarische Band“, ferner das „Fliegerlied“ sowie Austropop von Wolfgang Ambros („Zwickts mi“). Die Tanzfläche war stets dicht bevölkert und das Publikum bestens gelaunt. Ihren vierstündigen Auftritt beschloss die instrumental und vokal hochklassige Band um Mitternacht passend zum vergnüglichen Abend mit „Major Tom – Völlig losgelöst“ und als Zugabe – passend zum Programm – mit „Rockin‘ all over the World“ (Status Quo). Sänger und Gitarrist Marinus Christof schwärmte in der „Nachbetrachtung“ gegenüber dem OVB: „Es war ein richtig schöner Abend, er war super organisiert, wir als Band sind begeistert. Nette Leute, Jung und Alt, haben miteinander gefeiert und dabei richtig Gas gegeben“. Ein ebenfalls positives Resümee zog Thomas Jahn, Geschäftsführer der veranstaltenden AIB-KUR: „Die Stimmung war außerordentlich gut. Alles hat wunderbar funktioniert, es war ein rundum gelungenes und friedliches Bürgerfest bei bestem Wetter.“