Sichtbares Zeichen der Wertschätzung

von Redaktion

Bürgermeister Stephan Schlier würdigt Arbeit der Bad Aiblinger Trachtenvereine – Tracht schaffe Beständigkeit in schnelllebiger Zeit

Bad Aibling – Die beiden Bad Aiblinger Trachtenvereine leisten seit über 100 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben der Stadt. Unter dem Leitspruch „Treu dem guten alten Brauch“ setzen sich die Aiblinger Trachtler für die Erhaltung der Tracht, der Plattler und Volkstänze sowie des Laienspiels ein. Der selbstgegebene Aufgabenbereich ist noch größer: So schreiben sich die Vereine ebenso die Pflege des heimischen Lied- und Musikgutes sowie die immer wichtiger werdende Erhaltung der bayerischen Mundart und des bodenständigen Brauchtums auf die Fahnen.

Im Stadtbild sind die Trachtenvereine durch Festumzüge, das Ausrichten eigener Veranstaltungen und mit ihrer vorbildlichen Jugendarbeit präsent.

Am heutigen Tag der Tracht würdigt die Stadt Bad Aibling die Bedeutung der bayerischen Trachten als Ausdruck von kultureller Identität und gelebter Tradition. Erster Bürgermeister Stephan Schlier, selbst aktives Mitglied der „Edelweißer“, traf sich zu diesem Anlass mit den Vorständen der beiden Bad Aiblinger Trachtenvereine, dem HVTV „D’Oberlandler“ Bad Aibling und dem GTEV „Edelweiß“ Bad Aibling, um ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und der Verbundenheit der Stadt zur Trachtenbewegung zu setzen.

Alle waren sich einig, wie wichtig es ist, über Generationen hinweg die Tracht zu erhalten und regionales Brauchtum zu pflegen und an die junge Generation weiterzugeben: „Unsere Tracht ist viel mehr als nur ein schönes Gewand – sie ist ein Stück Heimat, das man trägt. Sie erzählt Geschichten, stiftet Gemeinschaft und vermittelt Werte wie Glaube, Zugehörigkeit und Tradition“, betont Bürgermeister Stephan Schlier. „Ein großer Dank gilt unseren beiden Trachtenvereinen, die mit viel Engagement dafür sorgen, dass diese kulturellen Wurzeln bei uns in Bad Aibling lebendig bleiben.“ „Unsere Vereinsarbeit lebt davon, dass wir die Freude an der Tracht und am Brauchtum gemeinsam erleben und an die nächste Generation weitergeben“, führt Thomas Schmid, Erster Vorsitzender der „Oberlandler“, aus.

Seine Vorstandskollegin Christina Weigl von den „Edelweißern“ ergänzt: „Gerade in Zeiten, in denen vieles schnelllebig geworden ist, schafft die Tracht Beständigkeit und verbindet Menschen über Altersgrenzen hinweg.“ Der Tag der Tracht ist eine Initiative des Bayerischen Trachtenverbands, des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege und des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.

Ziel ist es, auf die Vielfalt und Einzigartigkeit bayerischer Trachten aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht nur um das Tragen von Tracht, sondern auch um die regionale, nachhaltige Herstellung und das dahinterstehende Handwerkswissen – altes wie neues.

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