Bad Aibling/Ellmosen – Die Ellmosener Kirchenpflegerin Maria Grünwald ist optimistisch, dass die Pfarrgemeinde die rund 13000 Euro aufbringen kann, die für die Restaurierung des verschlissenen Himmels erforderlich sind, unter dem bei der Fronleichnamsprozession die Monstranz durch das Dorf getragen wird. Bereits im Herbst beginnt eine Fachfirma in Engelsberg im Landkreis Altötting damit, den mit zahlreichen Stickereien bestückten Stoffbaldachin zu erneuern. Einen Teil des benötigten Geldes hat die Kirchenpflegerin nach dem Start einer Sammelaktion bereits beisammen. Neben einem Zuschuss in Höhe von 5000 Euro aus einer privaten Hinterlassenschaft konnte sich Grünwald, die auch Schatzmeisterin der Bad Aiblinger Kolpingsfamilie ist, erst kürzlich zu Beginn einer Vorstandssitzung über eine angenehme Überraschung freuen. Kolping-Vorsitzender Franz Besel überreichte ihr zusammen mit Präses Georg Neumaier einen Betrag von 500 Euro aus der Vereinskasse zur Deckung der Kosten,
„Das war uns ein Herzensanliegen, das der Vorstand ohne Marias Wissen einstimmig unterstützt hat“, sagte Besel bei der Geldübergabe. Grünwald bedankte sich für die „Geste der Verbundenheit“ und berichtete davon, dass mittlerweile die von ihr gestartete Aktion zur Sammlung privater Spenden erste Früchte trage. „Es gibt schon Bewegung auf dem Konto, aber wir sind natürlich noch nicht am Ziel“, sagt die Kirchenpflegerin, die in den kommenden Wochen weiter kräftig die Werbetrommel für die Finanzierung des Projekts rühren will.
Da in Ellmosen nur alle zwei Jahre eine Fronleichnamsprozession stattfindet, wird der Himmel erst 2027 wieder benötigt. „Bis dahin erstrahlt er sicher wieder in neuem Glanz. Ich bin auch überzeugt, dass wir das benötigte Geld dann beisammen haben“, zeigt sich die Kirchenpflegerin optimistisch. tt