Feldkirchen-Westerham – Die „Kaiserblickschützen“ aus Westerham sind auch für die Zukunft gut aufgestellt. Schon seit der Zeit des ehemaligen Schützenmeisters Martin Spitzauer haben sie ein eigenes Vereinsheim, eine gut ausgestattete Schießanlage und engagierte Mitglieder. Jetzt hat der Verein zusätzlich zu den Luftgewehr- drei neue Lichtgewehr-Schützenstände bekommen. Diese werden vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium und der Europäischen Union gefördert.
„Wir können als eigenständiger Verein auf Dauer nur bestehen, wenn wir die Jugend besser einbinden“, sagt der Vorsitzende der Kaiserblickschützen, Herbert Weiss. Das heißt nichts anderes, als die Jugend gut auszubilden und sportlich zu fördern.
„Wie aber soll das gehen, wenn das aktuelle Waffengesetz Kindern erst ab zwölf Jahren das Schießen mit dem Luftgewehr erlaubt?“, so die Frage der Vereinsführung. Der Ausweg ist ein Umstellen des sportlichen Schießens von Luft- auf sogenannte Lichtgewehre.
Was ist dabei anders? Der Schütze zielt genau so, löst aber mithilfe eines Laserstrahls den angenommenen Schuss aus. „Mit dieser Neuerung bekommt unsere Jugendarbeit eine völlig neue Perspektive“, ist Weiss überzeugt. Und auch Gwendolin Dettweiler zeigte sich bei ihrem Besuch in Westerham sichtlich angetan. Dettweiler kam als Vertreterin der „Lokalen Aktionsgruppe Mangfall-Inntal“, die über die Vergabe der Zuschüsse entscheidet. Mitglied dieses Gremiums ist auch Bürgermeister Johannes Zistl. me