Hängen bald auch in Glonn Friedenstauben?

von Redaktion

Installation in der Georgskirche stößt auf großes Interesse – Lob vom Stadtkirchenrat

Bad Aibling – Die 1222 aus Papier gefalteten Friedenstauben, die seit Pfingsten das Schiff der Bad Aiblinger Georgskirche zieren, werden dort auf jeden Fall bis nach den großen Ferien hängen bleiben. Das kündigte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Merk an, die sich auch vorstellen kann, dass die Installation in dem Gotteshaus bis zum Adventbeginn zu sehen sein wird.

„Das ist aber der allerspäteste Zeitpunkt für die Abnahme“, sagt Merk. Sie erhält viele positive Rückmeldungen für das Kunstwerk, an dessen Entstehung ihrer Schätzung nach rund 500 Bastler mitgewirkt haben dürften. Auf großes Lob stieß die Aktion auch bei der jüngsten Sitzung des Stadtkirchenrates. Dessen Vorsitzende Renate Gartmeier nannte sie „ein tolles Kunstprojekt für die Georgskirche“. Die Tauben trügen dazu bei, dass die Kirchenbesucher beim Verweilen in dem Gotteshaus ihren Gedanken und Gebeten freien Lauf lassen könnten.

Gesteigertes Interesse findet die Aktion auch beim Pfarrgemeinderat von Glonn im Landkreis Ebersberg. Ein Mitglied des Gremiums kam kürzlich nach Bad Aibling und ließ die Installation auf sich wirken. „Die Glonner tragen sich mit der Absicht, ebenfalls ein solches Projekt umzusetzen“, weiß Bärbel Merk. Wenn es so komme und ihre Hilfe gebraucht werde, stehe sie natürlich mit Rat und Tat zur Seite, so die Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Pfarrer Philipp Kielbassa hatte bereits bei der Segnung der Papiertauben davon gesprochen, die Friedenssymbole seien „ein kleines Kunstwerk, das das Herz berührt“. Schon während der Vorbereitungsarbeiten zeigte sich Natascha Wittling, die die katholische Kindertagesstätte Sankt Georg leitet, von der Idee angetan. Sie sei bestens geeignet, den Kindern christliche Werte zu vermitteln, begründete sie, warum sich der Kindergarten ohne Zögern zur Unterstützung des Projekts eingebracht hatte.

Mit von der Partie waren unter anderem auch Schüler der Georgsschule. „Frieden ist das höchste Gut. Die Aktion ist pädagogisch sehr wertvoll und passt gut in die heutige Zeit“, betonte Elke Netscher, die die Nachmittagsbetreuung an der Schule leitet. tt

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