Theaterspiel künftig auch in der Mittelschule

von Redaktion

Arbeitsgemeinschaft dehnt Tätigkeit aus – Freude über Scheck in Höhe von 5000 Euro

Bad Aibling – Die Arbeitsgemeinschaft Theater will ihr Wirken an der Georgsschule in Bad Aibling ab Herbst dieses Jahres nicht mehr auf die Grundschule beschränken, sondern auch die Schüler der Mittelschule in das Laienspiel miteinbeziehen. Lehrer Jonas Hofbauer sieht in dem erweiterten Angebot auch eine gute Möglichkeit, ausländische Kinder an die deutsche Sprache heranzuführen und eng in die Schulfamilie einzubinden.

Ein Gedanke, der auch der VR Bank-Rosenheim-Chiemsee-Stiftung gut gefällt. Aus diesem Grund unterstützt sie das Projekt mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro. Im Beisein von Christian Ellmayer, der bei der Bank als Regionaldirektor für das Mangfalltal fungiert, betonte Stiftungsbeauftragter Martin Klampfleitner, der Inklusionsgedanke sei eine wesentliche Säule der Stiftungsarbeit. „Durch das Theaterspiel wird in diesem Fall eine Gemeinschaft zusammengeschweißt. Deshalb tragen wir gerne dazu bei, dass das Projekt eine Zukunft hat“, sagte Klampfleitner bei der Scheckübergabe. Schulleiterin Kathrin Baumeister bedankte sich herzlich für die Unterstützung des Geldinstituts. „Der Zuschuss ist wirklich eine große Hilfe für uns“, so Baumeister. „Der Scheck ermöglicht uns einen professionellen Start im Herbst“, zeigte sich Jonas Hofbauer überzeugt. Das Geld solle vor allem für die Schaffung eines Bühnenbildes und das Engagement externer Fachkräfte verwendet werden, die man für die Theaterarbeit benötige.

Hofbauer befindet sich damit auf einer Wellenlänge mit Elke Netscher, die die Mittagsbetreuung an der Schule leitet, und Vero Reiser, die beim Juli-Theater in Bad Aibling Regie führt. Die Frauen haben die Arbeitsgemeinschaft als Kooperationsprojekt zwischen Schule und Laientheater im Vorjahr ins Leben gerufen und sind bereits auf der Suche nach einem geeigneten Stück, für das die Probearbeiten im Herbst anlaufen sollen. „Wir freuen uns schon drauf. Nicht zuletzt deshalb, weil die Aufführung des Dreiakters ‚Der Zauberer von Oz‘ erst kürzlich so ein großer Erfolg war“, sagt Vero Reiser. Norbert Kotter

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