Irschenberg – In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats in Irschenberg wurde am vergangenen Montag die Änderung der Beitragssatzung für die Verbesserung und Erneuerung der Kläranlage Irschenberg beschlossen.
Der Satz reduziert sich demnach von 24,64 Euro auf 21,43 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche bei anschließbaren Grundstücken aufgrund der von den Bürgern gemeldeten Quadratmeterzahlen. Die Investitionssumme für den Neubau der Kläranlage in Irschenberg in Höhe von 8,7 Millionen Euro wird, wie in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 24. Februar vorgestellt worden war, auf die Anschlussnehmer in den kommenden Jahren umgelegt – in Form von Abschlagszahlungen und einer höheren Gebühr für die Abwasserbeseitigung.
In der Sitzung hatte sich der Gemeinderat darauf verständigt, eine fixe Summe in Höhe von fünf Millionen Euro über einen sogenannten Verbesserungsbeitrag umzulegen, der sich nach der Summe der Geschossflächen berechnet. Um diesen für die privaten Haushalte, Unternehmen und Gewerbetriebe zu berechnen, hatten die Abschlussnehmer von der Gemeinde die letzte Flächenberechnung der angeschlossenen Gebäude erhalten – mit der Bitte, diese zu überprüfen und Abweichungen zu melden.
Nachdem die Rückmeldungen nun vorliegen und sich daraus eine höhere Gesamtquadratmeterzahl ergab, fällt der vorläufige Beitragssatz jetzt niedriger aus für die Bescheide für die Vorausleistungen. Diese sind in zwei Raten zu zahlen: jeweils 40 Prozent zum 15. September 2025 und 1. Juli 2026. Die Endabrechnung erfolgt dann mit Abschluss der Baumaßnahme voraussichtlich im Juli 2027 auf der Basis der dann vorliegenden Geschossflächen.