Zum Bericht „Flüchtlingsunterkunft in Feldkirchen-Westerham“ (Lokalteil):
Schade, dass das Gericht nicht die Folgen berücksichtigt hat, wenn es so ein Urteil fällt. Es ist schon bezeichnend, dass einer ein „Geschäft“ mit den Flüchtlingen machen darf – auf Kosten der Allgemeinheit.
Fehlender bezahlbarer Wohnraum, eine Schule, die zu klein wird, Kinderbetreuungsplätze, die gebraucht würden. Der Steuerzahler soll das alles richten. Abgesehen davon: Wie soll Integration gelingen, wenn 160 Leute aus verschiedenen Kulturen zusammengepfercht werden? Diese Frage wurde gar nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass anderswo Flüchtlingsunterkünfte geschlossen werden.
Ja, unsere Gemeinde wird sich verändern – und die Herausforderungen werden größer. Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen und verstehe das Gericht überhaupt nicht. Wie kann es sein, dass die Gemeinde in ihren Rechten so beschnitten und mit den Folgen alleine gelassen wird?
Trude Maljarik
Feldkirchen-Westerham