Bad Aibling – Seit 2012 ist die Weihnachtsstube, die am Heiligen Abend ihre Pforten für einsame und bedürftige Mitmenschen öffnet, ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Stadt Bad Aibling. Heuer soll es das unter dem Dach der örtlichen Kolpingsfamilie stehende Angebot, das in der Kurstadt von Astrid Kotter ins Leben gerufen wurde, in ähnlicher Form auch in Prien geben.
Dirk Breitfuß und Gitti Moosmüller wollen in der Marktgemeinde die Initiative für das Projekt ergreifen und haben sich deswegen kürzlich zu einem Informationsaustausch mit Kotter und ihrem Mann getroffen, der die Öffentlichkeitsarbeit für die Weihnachtsstube macht.
Die Initiatorin berichtete den beiden unter anderem von den Anfängen der Weihnachtsstube in Bad Aibling und wies vor allem auch auf die wesentliche Bedeutung der Mundpropaganda hin, um dem Angebot auch in Prien zum Erfolg zu verhelfen.
Bei dem Gespräch sicherten Astrid und Norbert Kotter den Prienern zu, ihnen bei den Startvorbereitungen weiterhin mit ihrem Erfahrungsschatz zur Verfügung zu stehen. Ein Angebot, das Breitfuß und Moosmüller gerne annahmen. „Schon der erste Gedankenaustausch war eine sehr wertvolle Hilfe für uns. Wir haben viele wichtige Tipps erhalten“, sagt Dirk Breitfuß.
Bereits vor zwei Jahren war die Bad Aiblinger Weihnachtsstube auf großes Interesse in Waldkraiburg gestoßen. Damals kam eine engagierte Bürgerin aus der Stadt am Heiligen Abend eigens in die Kurstadt, um sich vor Ort einen Eindruck von der Veranstaltung zu verschaffen. Sie zeigte sich begeistert. Ihr Ziel war es, in Waldkraiburg ebenfalls ein solches Angebot ins Leben zu rufen. tt