Ostermünchen – „Heute öffnen sich die Türen in eure Zukunft“, hieß die Grundbotschaft bei der diesjährigen Entlassfeier an der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen. Dabei wurden die Jugendliche ermuntert, mit offenem Blick, aber auch mit Mut durch die Welt zu gehen.
Mit einem Stehempfang startete die Abschlussfeier in der vollen Aula, untermalt mit einem Bilderdurchlauf der Jahresereignisse. Nach der Begrüßung durch Rektorin Margaret Careddu-Bayr und Konrektorin Birgit Decker freute sich Bürgermeister Georg Weigl über den Erfolg der Absolventen und wünschte ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.
Auch der Elternbeirat mit Manuela Kießig und der Förderverein mit Sabine Richter richteten Grußworte an die Schulabgänger. Mit der Instrumentalversion von „Hall of Fame“ begann dann die Feierstunde. Rektorin Margaret Careddu-Bayr erinnerte daran, dass an diesem Tag nicht nur die Zeugnisse an die Jugendlichen überreicht, sondern ihnen auch gleichzeitig die Türen für die Zukunft geöffnet werden. „Heute würdigen wir eure Mühen, die ihr auf dem schulischen Weg auf euch genommen habt“ ergänzte Konrektorin Birgit Decker. Es war nicht nur das Lernen von Mathe, Deutsch und Geschichte. Es war der Mut, Fragen zu stellen. Der Wille, dranzubleiben. Und die Fähigkeit, miteinander auszukommen. „Und ihr habt gelernt, dass Fehler zum Leben gehören“, so Decker. „Unsere Welt ist nicht perfekt. Aber ihr könnt helfen, sie besser zu machen“, betonte die Rektorin.
Dann kamen die beiden Leiterinnen auf diejenigen Menschen zu sprechen, die die Absolventen auf ihrem Weg begleitet, unterstützt und ermutigt haben: die Eltern. Decker sagte: „Sie waren eure wichtigsten Begleiter – mit Geduld, mit Verständnis und mit unermüdlicher Unterstützung.“
Careddu-Bayr dankte auch Bürgermeister Georg Weigl für seine Unterstützung und seine Offenheit für schulische Belange. „Es tut gut zu wissen, dass wir als Schule in der Gemeinde Tuntenhausen so wertgeschätzt werden“ so die Rektorin. Zum allseits guten Gelingen gehören nach ihren Worten aber auch die vielen ehrenamtlichen Paten dazu, ebenso die Schulbegleitungen, die mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld tagtäglich dafür sorgen, dass Lernen für alle möglich ist. Einen ganz wertvollen Beitrag leiste auch das Team der Jugendsozialarbeit, das mit unermüdlichen Einsatz, mit Gesprächen und einem offenen Ohr immer da ist, wo sie gerade gebraucht wird. Das letzte Dankeschön bekamen dann die beiden Klassenlehrkräfte Dani Städter und Thomas Huber, bevor „Count on me“ erklang.
Auch die beiden Abschlussklassen traten ans Rednerpult, Yassine Adali und Josefine Danzl bedankten sich für die vergangenen Jahre. Dann „endlich“ kam es zur spannend erwarteten Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrkräfte und der Schulleitung.
Besonders stolz war man auf die vier Schulbesten: Josefine Danzl mit 1,6, Emilia Feichl mit 1,9 in der 9. Klasse und Philipp Haase mit 1,6 und Abdul Rauf Al Ali mit 1,8 in der Praxisklasse.
Nachdem eine Schule ohne Helfer nicht auskommt, erhielten die vielen Unterstützer noch eine Schokolade, einen Stift und Sonnenblumen als Dankeschön überreicht. ws